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kostenlose Stromwechsel HotlineWas ist Atomausstieg?
Atomenergie wird zwar so gewonnen, dass im Gegensatz zu Energie aus fossilen Quellen wie Kohle oder Erdgas keine giftigen Treibhausgase ausgestoßen werden, aber ein schwerer Unfall in einem Kernkraftwerk hätte katastrophale Folgen für Mensch und Umwelt, wie das Unglück von Tschernobyl von 1986 eindringlich bewiesen hat. Darüber hinaus helfen eine effiziente Nutzung verfügbarer Energien und der Ausbau erneuerbarer Energien, die geplante Abkehr der Bundesregierung von nuklearen und fossilen Quellen so umzusetzen, dass dennoch genug Strom und Gas für alle da ist. Obwohl es umweltschonende Möglichkeiten der langfristigen Energiegewinnung gibt, halten die Diskussionen um den endgültigen Atomausstieg Deutschlands oder eine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke weiter an. Die Frage nach einer sicheren Endlagerung von radioaktivem Abfall ist bislang auch ungeklärt, was ebenfalls als klares Argument für einen Atomausstieg zu werten ist.
Es gibt gute Gründe für einen Atomausstieg
Viele Atomkraftgegner halten Kernenergie für unwirtschaftlich, weil die niedrigen Brennstoffkosten die anfallenden Gebühren für Sicherungsmaßnahmen und Entsorgung ihrer Ansicht zufolge nicht ausgleichen können. Der Atomausstieg und damit verbundene Übergang zu regenerativen Energien werden über kurz oder lang unumgänglich sein. Eine andere Möglichkeit ist die Dezentralisierung der Stromversorgung, indem man beispielsweise Anlagen zur Energiegewinnung in unmittelbarer Nähe zum Verbraucher installiert und ihn damit unabhängiger von den großen Versorgern macht. Diese Anlagen sind in ihrer Leistung dann auf den Verbrauch eines bestimmten Wohn- bzw. Industriegebiets ausgelegt. In den Kellern von Gebäuden könnten dann Blockheizkraftwerke die notwendige Wärme erzeugen, aber auch Solarzellen oder Windanlagen wären eine umweltschonende Alternative zum Kernstrom.




