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Stromkabel - Ein wichtiges Hilfsmittel der Stromversorgung

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Ob kleine, dünne Kabel oder lange, dicke Hochspannungsleitungen, jeder kennt die Stromkabel. Sie gelten als versorgungstechnische Notwendigkeiten und optische Störfaktoren. Doch sie sind unverzichtbar, denn Strom ist in unserer Zeit unverzichtbar. Alles, was mit Strom versorgt werden muss, um zu funktionieren, weißt ein Stromkabel auf. In ihm befindet sich ein mehradriger Verbund von Drähten, ummantelt wird die Leitung mit Isolierstoffen. So fließt die elektrische Energie ausschließlich innerhalb des Drahtbundes und kann keinen Schaden verursachen.

Die Drähte selbst bestehen aus Kupfer, Aluminium oder Metalllegierungen. Kleine Drähte finden sich in Wohnungen und anderen Unterkünften und führen unterirdisch zu größeren Kabeln, die wiederum bis hin zu den Stromproduzenten zurück verfolgbar sind. Ohne Stromkabel ist kein kontrollierter Stromfluss möglich. Doch besonders im großen Maßstab erwarten die Kabel einige Neuerungen.

Stromkabel und die Energiewende



Bevor die Deutsche Bundesregierung die Energiewende beschloss, wurde Strom in allen Teilen Deutschlands ungefähr gleich stark produziert. Die Stadtwerke produzierten die elektrische Energie und leiteten sie über das Stromnetz, welches einem Spinnennetz aus Stromkabel gleicht, bis hin zu den Stromkunden. Mit der üblichen Stromproduktion und umliegenden Orten war dies kein Problem.

Doch mit der Energiewende verschoben sich die Orte der Energieproduktion, da die erneuerbaren Energien von Wetterbedingungen abhängig sind. Besonders zeigt sich dies bei der Windenergie. Denn dort wo Land an Wasser grenzt, in Deutschland ist dies im Norden der Fall, sind die Windstärken am höchsten. Demnach finden sich dort die meisten Windkraftanlagen, und auch direkt auf dem Meer, wo noch höhere Windgeschwindigkeiten herrschen, wurden sogenannte Offshore-Anlagen aufgebaut, dessen Strom aufs Land geleitet wird.

Im Süden hingegen wird kaum Ökostrom produziert. Der im Norden erzeugte Ökostrom muss also in den Süden geleitet werden und für diese Wege werden stärkere Stromkabel benötigt. Doch Hochspannungskabel sind besonders in Ballungsgebieten vorhanden, nicht jedoch für eine Stromautobahn von Nord nach Süd.

Die Folge für Stromkunden



Die Energiewende greift den Stromkunden in die Geldtasche. Zuerst nur durch die Umlage für Erneuerbare Energien, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz verankert ist und den Strompreis um 3,53 Cent pro Kilowattstunde anhob. Sie soll den Bau von Anlagen zur Ökostromerzeugung fördern. Künftig wird aber auch der Bau neuer Hochspannungskabel für den Stromfluss nötig. Dabei handelt es sich um mehrere tausend Kilometer im Wert von mehreren Milliarden Euro. Diese werden höchstwahrscheinlich, wie auch die Umlage, auf die Schultern aller Stromverbraucher übertragen.








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