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Herde auf Stromvergleich.de

Zum Kochen brauchen wir heute keine Feuerstelle und kein Holz mehr, es funktioniert alles mit Strom und einem Herd. Allerdings schreitet die Entwicklung so schnell voran, dass Sie mit Ihrem alten Herd wahrscheinlich mehr Strom verbrauchen, als sie eigentlich müssten. Doch Energie ist ein wertvolles Gut.
Um Ihnen den effizienten Umgang mit der Energie so einfach wie möglich zu machen, bieten wir Ihnen hier ausschließlich Herde der Energieeffizienzklasse A, A+ oder A++. Bei hoher Leistung verbrauchen diese wenig Strom und helfen Ihnen so, Geld zu sparen und der Umwelt etwas Gutes zu tun.
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Die Entwicklung des Herdes


Herde befanden sich ursprünglich im Freien oder in Gebäuden oder Zelten. Sie waren flache Gruben zwischen Steinen auf einer Lehm- oder Steinplatte. Im Süden Griechenlands entdeckten Archäologen die ältesten Ton-Herde. Sie sind zwischen 23.000 und 34.000 Jahren alt. Einige Zeit später kamen zu den Löchern im Boden auch ausgemauerte Sockel, die im Mittelalter ungefähr Tischhöhe hatten.  An Rosten oder spießen wurde damals gebraten, gekocht mit Kesseln an Kesselhaken über dem offenen Feuer. Manchmal standen diese auch auf drei Beinen. Dann entstand der Rauchfang und die Herde rückten an die Wand. Die erste durchlöcherte Eisenplatte die unserem modernen Modell schon nahe kam, wurde 1735 entwickelt. Echte Kochherde mit vollständig geschlossenen Feuerstellen gibt es erst seit Ende des 18. Jahrhunderts.


Ab dem 18. Jahrhundert


Mit Anbruch des 18. Jahrhundert veränderten sich die Herde nicht mehr allzu sehr. Von da an hatten sie eine geschlossene Feuerstelle und eiserne oder kupferne Herdplatten mit Öffnungen über dem Feuer, in die Töpfe und Kessel gesetzt werden konnten. Durch das Hinzukommen von Rosten entwickelten sie sich zu Sparherden, die das Brennmaterial – damals Steinkohle – effizient nutzten. Solche Sparherde besaßen oft einen Backofen, einen Wasserkasten und einen Wärmeschrank. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen dann die ersten Herde aus Metall auf den Markt. Die nächste Entwicklung war dann die Kochmaschine, die auch „Küchenhexe“ genannt wurde. Sie enthielt mehrere Backröhren und Backöfen und war so teuer, dass sich anfangs nur Wohlhabende solche Geräte leisten konnten. Sie setzten sich ab 1860 durch. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurden dann Versuche mit Gas durchgeführt. Der erste Elektroherd wurde 1893 in Chicago vorgestellt.


Herde Heute


Seit der Grundentwicklung der Küchenherde ist nun einige Zeit vergangen und trotzdem findet man hier und da noch eine Küchenhexe in einem alten Gebäude herumstehen. Doch auch elektrische Herde entwickeln sich ständig weiter. Deshalb, und wegen der schwindenden Ressourcen wird es immer wichtiger, auf eine hohe Energieeffizienz beim Kochen zu achten. Das haben auch schon die Menschen von vor mehreren Hundert Jahren gewusst. Um zeitgemäß  und umweltbewusst zu kochen, halten Sie sich am besten an die Energieeffizienzklassen, welche die Effizienz der Herde bestimmen. Mit der Klasse A++ sind Sie auf der sparsamsten Seite und tun so nicht nur der Umwelt, sondern auch ihrem Portmoney was Gutes.