Ökostrom: Norwegen plant Lieferungen nach Europa

24.5.2012 | Redaktion: Patricia vom Merk
Laut Pressemeldungen will der norwegische Konzern Statkraft zukünftig Europa mit Strom aus Wasserkraftwerken versorgen. Hintergrund der Entscheidung ist die Unzuverlässigkeit bei der Stromversorgung mit Wind- und Solarstrom. Diese Energieträger sind zu stark von der Witterung abhängig. Für die Umsetzung sind des Vorhabens sind jedoch hohe Investitionen und Umbauten in den Ländern notwendig.
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Ökostrom: Norwegen plant Lieferungen nach Europa

Deutschland soll norwegischen Strom beziehen



Deutschland soll neben anderen europäischen Staaten zu den Ländern gehören, die zukünftig norwegischen Strom, erzeugt aus Wasserkraft, beziehen. Die Bundesrepublik sieht sich jedoch der besonderen Herausforderung ausgesetzt, in den kommenden Jahren ein stabiles Stromnetz zu erreichen. Denn infolge der Energiewende und der damit einhergehenden Schließung der Atomkraftwerke wird mehr Strom aus erneuerbaren Energien ins deutsche Stromnetz eingespeist, so dass es vermehrt zu Schwankungen kommt.


Hochspannungsleitung erforderlich



Zudem ist der Bau einer Hochspannungsleitung zwischen Deutschland und Norwegen erforderlich. Statkraft veranschlagt dafür Kosten in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro. Geplant ist die Verlegung einer 600 Kilometer langen Leitung auf dem Meeresboden. Ab dem Jahr 2018 sollen dann ungefähr 1.400 Megawatt zwischen den beiden Ländern transportiert werden.

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