Erneuerbare Energien: Siemens bleibt optimistisch

26.3.2012 | Redaktion: Gerhard Solter
Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Chef der Konzernsparte Energy bei der Siemens AG, Michael Süß, ein deutlich positives Ergebnis für den Geschäftsbereich Erneuerbare Energien. Wie er gegenüber der „Wirtschaftswoche“ erklärte, fordert der Manager die Bundesregierung trotzdem zu stärkeren Eingriffe in die Erzeugung und Einspeisung von Ökostrom ins öffentliche Netz auf.
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Erneuerbare Energien: Siemens bleibt optimistisch

Erneuerbare Energien: Siemens bleibt optimistisch

Verbesserungsansätze


„Insgesamt werden wir mit unserer Sparte Erneuerbare Energien im laufenden Quartal wohl wieder leicht schwarze Zahlen schreiben und, übers Jahr errechnet, deutlich positiv abschneiden“, erklärte Süß.

Trotzdem fordert er: „Wir müssen den Kleinerzeuger besser steuern (…) Heute muss der Netzbetreiber den Strom abnehmen, egal, ob es Bedarf gibt. Wir müssen dahin kommen, dass der Landwirt oder Hausbesitzer mit seiner Fotovoltaikanlage nur noch dann liefern darf, wenn es sinnvoll ist. Und er muss zu Marktpreisen liefern.“

Mehr Zusammenarbeit unter Netzbetreibern


Der Energiemarkt dürfe jedoch kein „Spekulationsprojekt“ mehr sein, „bei dem der private Häuslebauer die nächsten 20 Jahre ein tolles Renditemodell hat“. Stattdessen ruft Süß die Netzbetreiber auf nicht mehr länger nur ihre eigenen Interessen zu verfolgen:

„Die Netzbetreiber müssen koordiniert agieren. Das ist bisher nicht der Fall, unter anderem mit der Folge, dass die Offshore-Windparks in der Nordsee nicht ans Netz angeschlossen sind.“
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