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Ökostrom: Vor- und Nachteile

Nachricht vom 21.8.2010
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Zurzeit ist Ökostrom in aller Munde, doch was ihn vom bisher vorwiegend genutzten konventionellen Strom unterscheidet wissen noch immer nicht alle Verbraucher. Der konventionelle Strom wird durch Atomenergie oder durch fossile Brennstoffe erzeugt, während der Ökostrom aus Biomasse (Holz, biologische Abfälle usw.) und Sonne, Wasser, Erdwärme bzw. Wind erzeugt wird. Diese werden auch erneuerbare Energien genannt.

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Ökostrom: Vor- und Nachteile

Ökostrom: Vor- und Nachteile



Nachteile der erneuerbaren Energien



Ein großer Nachteil ist die natürliche Schwankung bei der Stromproduktion durch Sonne und Wind. Weder weht der Wind ständig noch scheint die Sonne unablässig. Daher wird durch Solaranalgen nachts kein Strom erzeugt und auch Windkraftanlagen sorgen an windstillen Tagen für eine eingeschränkte Stromversorgung. Diese Fehlmengen müssen durch andere Energiequellen ausgeglichen werden.

Auch bezüglich des Natur- und Umweltschutzes gibt es einige Bedenken. Beispielsweise vertreiben die Windkraftanlagen durch die erzeugten Geräusche viele Vögel. Es kommt immer wieder vor, dass sich Vögel verirren und direkt in die Rotoren fliegen. Auch andere Wildtieren werden durch die Windkraftanlage beeinträchtigt. Der aus Biomasse erzeugte Strom verbraucht Rohstoffe wie Getreide und Mais, welche auch als Futtermittel benötigt werden. Hier sind die Priorität noch zu klären.

Weiterhin sind die höheren Kosten für Ökostrom ein erheblicher Nachteil. Dieser wird sich aber mit der Zeit auflösen. Doch noch müssen die erneuerbaren Energien stark gefördert werden, da die Stromnetze ausgebaut werden müssen und auch die Errichtung von Windparks und Solaranlagen noch recht preisintensiv ist.

Vorteile der erneuerbaren Energien



Die Vorteile von Sonne und Wind gegenüber den fossilen Brennstoffen und der Atomenergie liegen auf der Hand. Zum einen sind Sonne und Wind unerschöpflich und werden nie enden. Zum zweiten hinterlassen sie keinen Abfall wie z. B. CO2 oder abgebrannte Atombrennstäbe. Auch Biomasse wächst immer wieder nach und sorgt so für Nachschub zur Stromerzeugung.

Sobald die erneuerbaren Energie entsprechend ausgebaut wurden und in der Lage sind, den Gesamtstrombedarf zu decken, werden auch die Stromkosten sinken. Denn Sonne, Wind, Wasser und Erdwärme sind natürliche unendlich zur Verfügung stehende Ressourcen die keine Kosten verursachen, außer den Personal-, Betriebs- und Wartungskosten natürlich.

Ob jemals eine Energieversorgung ausschließlich durch erneuerbare Energien möglich sein wird, bleibt abzuwarten. Momentan ist die beste Alternative die erneuerbaren Energien mit den konventionellen Kraftwerken zu koppeln. Dabei sollten die erneuerbaren Energien jedoch die größere Rolle spielen.

Durch den Einsatz von erneuerbaren Energie wird der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen deutlich verringert, was zum Klimaschutz und zum Schutz unserer Natur allgemein beiträgt.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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