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Lohnt sich eine Nachtspeicherheizung?

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Der Strom, das wertvolle Gut unserer Zeit, ist nicht nur wertvoll sondern auch teuer. Viele Menschen suchen deshalb nach Möglichkeiten, weniger für den Strom zu zahlen. Mit normalen Tarifen ist dies schon möglich, jedoch ist der Strom nirgends so günstig, wie in der Nacht. Um dies zu verstehen, muss man zuerst einmal die Waage zwischen Angebot und Nachfrage verstehen und die Funktionsweise von Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer Energie.

Diese wird nämlich, anders als bei Atomkraftwerken, nicht kontinuierlich produziert, sondern je nach Wetterlage. So kommt es, dass zu manchen Zeiten weniger Strom vorhanden ist, als benötigt wird. Dann muss zusätzlicher Strom aus anderen Quellen verwendet werden. Nachts passiert meistens das genaue Gegenteil: Die Menschen schlafen und verbrauchen keinen Strom, doch die Windanlagen produzieren weiterhin elektrische Energie. So entstehen die sogenannten Schwachlastzeiten, für welche es gesonderte Stromtarife gibt.


Stromtarife für Schwachlast nutzen



In der Nacht wird der Strom, sofern er nicht abgezapft wird, ans Ausland weitergeleitet. Oft geht der Strom dort kostenlos hin, in extremen Fällen muss sogar dafür gezahlt werden. Der Strom muss um jeden Preis aus den Netzen verschwinden und da es noch keine geeignete Möglichkeit gibt, große Mengen Strom zu speichern, kostet der Strom in diesen Zeiten sehr wenig im Vergleich zu normalen Tarifen.

Mit einem solchen Schwachlasttarif und den entsprechenden Gerätschaften lassen sich nach einer Investition mit diesem Wissen angeblich hohe Stromkosten sparen. Notwendig hierfür ist eine Nachtspeicherheizung. Sie nimmt Strom in der Nacht auf und speichert sie in einem Wärmespeicher. Der Speicher der Heizung wird in der Nacht mit Strom aufgeheizt und die Wärme hält sich dort über einige Stunden. Die Nachtspeicherheizung gibt die Energie bei Bedarf wieder ab und so können Räume beheizt werden.


Geringe Effizienz, schlechte Bilanz



Um seine Heizung auf Nachtspeicher umzustellen, sind zuerst einige Investitionen möglich, wie die Heizung selbst und zwei Zähler – einen für Tagstrom und einen für Schwachlaststrom. Zudem muss der Aufwand getätigt werden, den Stromanbieter bzw. in einen Tarif zu wechseln, der für die Nachtspeicherheizung sinnvoll ist. Steht die Heizung erst einmal, so wird sie dafür sehr selten Wartungsaufwand und –kosten mit sich bringen.

Zudem ist Strom nahezu überall verfügbar und die Anschaffungskosten sind vergleichsweise niedrig. Niedrig ist allerdings auch der Gesamtwirkungsgrad, sowie bei allen Eletroheizungen. Die Nachspeicherheizung ist im Vergleich zu anderen Heizungsformen mit Abstand am ineffizientesten. Einer Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums bescheinigte ihr sogar die Verursachung hoher Umweltbelastungen und hohe Kosten. Wenn möglich, sollten Sie deshalb eine andere Heizungsmethode wählen.







nachtspeicherheizung
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