Öl -Nachfrage nicht wie erwartet gestiegen

18.1.2012 | Redaktion: Gerhard Solter
Laut einer Mitteilung der Nachrichtenagentur AFP vom 18. Januar ist die Ölnachfrage nicht so stark gestiegen, wie ursprünglich für 2012 erwartet. Die Experten der Internationalen Energieagentur (IEA) machen die Wirtschaftskrise dafür verantwortlich, dass die Nachfrage wahrscheinlich geringer ausfällt. Am Mittwoch veröffentlichte die IEA in Paris den entsprechenden Monatsbericht. Darin geht sie davon aus, dass der tägliche Verbrauch bei knapp 90 Millionen Barrel liegen wird. Dies entspricht einem Minderverbrauch von 0,2 Millionen Barrel im Vergleich zu den bisherigen Prognosen.
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Öl -Nachfrage nicht wie erwartet gestiegen

Öl -Nachfrage nicht wie erwartet gestiegen

Nachfrage sinkt auf 1,1 Millionen Barrel



Beruhend auf dem aktuellen Monatsbericht der IEA wird die Ölnachfrage in diesem Jahr weniger stark steigen, als zuletzt prognostiziert. Der Verbrauch wird wahrscheinlich bei 90 Millionen Barrel pro Tag liegen, wodurch der Nachfragezuwachs nur noch bei 1,1 Millionen Barrel pro Tag liegt. Dies entspricht Minderverbrauch von 0,2 Millionen Barrel am Tag.

Zwar werde die Nachfrage in den Schwellenländern weiter ansteigen, die Industrieländer, allen voran Europa, werden jedoch Öl als vermutet benötigen. Das umstrittene Atomprogramm des Irans hat die Nachfrage genauso wie der milde Winter reduziert.


Ölpreis auch weiterhin stabil



Trotz der abgeschwächten Prognose der Ölnachfrage werde der Ölpreis nach Ansicht der IEA stabil bleiben, denn mit Engpässen sei trotz gewisser politischer Unruhen nicht zu rechnen. Beispielsweise hat die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) das Angebot aufgestockt. Im Dezember wurde das Angebot auf 30,89 Millionen Barrel pro Tag erweitert, was einem Höchststand der letzten drei Jahre entspricht.

Mitteilung der Nachrichtenagentur AFP vom 18.01.2012

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