Heizöl im Dezember günstiger als im November
Nachricht vom 6.1.2012Wie aus einer Pressemitteilung vom Brennstoffspiegel hervorgeht, mussten die Verbraucher im Dezember des vergangenen Jahres weniger für Heizöl bezahlen als noch im November 2011. Vor allem in der Monatsmitte konnten sich die Verbraucher über sinkende Notierungen freuen, bevor zum Monats- und Jahresende wieder deutliche Aufschläge verzeichnet wurden. Sowohl Nordseeöl der Sorte Brent als auch das US-Leichtöl WTI wiesen im Dezember teilweise starke Kursschwankungen auf.
Heizöl im Dezember günstiger als im November
Jahresende mit steigenden Heizölpreisen
Von Anfang Dezember bis hin zur Monatsmitte verlor Nordseeöl der Sorte Brent ungefähr 6 Dollar. Ähnlich verhielt es sich beim US-Leichtöl WTI. Dort wurden zwischenzeitlich Verluste von bis zu sieben Dollar verzeichnet. Bei beiden Notierungen konnten die Verluste jedoch zum Monatsende hin wieder vollständig ausgeglichen werden. Als Hauptursache für die Kurseinbrüche gilt die Ankündigung der OPEC, die Ölförderquote auf 30 Millionen Barrel am Tag anzuheben. Diese Nachricht führte zu Einbrüchen, weil der Wert von 30 Millionen Barrel am Tag bereits vorher erreicht wurde, das Kartell jedoch nicht seine Zustimmung zur Festlegung gegeben hatte. Hingegen vertraten OECD und IEA den Standpunkt, dass die Nachfrage nicht so stark angesteigen würde, wie erwartet. Doch die Skepsis legte sich zum Monatsende.
Verluste beim Rohöl mit Auswirkungen auf Heizöl
Im Dezember zeigte sich der Euro im Vergleich zu vorhergehenden Monaten stabil. Dies sorgte neben den Verlusten beim Rohöl dafür, dass auch die Heizölnotierungen sanken. Im Vergleich zum November fielen die Heizölpreise um gut 5,1 Prozent. Mussten die Heizölkunden im November noch 2.711,68 Euro für eine Gesamtabnahmemenge von 3.000 Litern HEL zahlen, lag der Heizölpreis für die gleiche Menge im Dezember bei 2.577,50 Euro.
http://pressemitteilung.ws/node/343305
Quelle: Heizoel24 interaid GmbH
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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