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Österreichs Mineralölwirtschaft gilt als Vorreiter

Nachricht vom 26.4.2011
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Auf Basis der EU-Effizienz-Richtlinie unterzeichneten das Wirtschaftsministerium und die Fachverbände der österreichischen Mineralölwirtschaft und des Energiehandels im November 2009 eine freiwillige Vereinbarung. Diese besagt, dass zwischen 2007 und 2016 im Raumwärmebereich bei Heizöl eine Menge Energie in Höhe von 2.100 GWh eingespart werden soll. Das weitgesteckte Ziel soll auf der einen Seite durch die Verwendung von schwefelfreiem Heizöl extraleicht 10ppm erreicht werden, welches als das umweltfreundlichste Heizöl in ganz Europa gilt, sowie auf der anderen Seite durch die bundesweite Förderaktion für den Umstieg auf moderne Öl-Brennwerttechnik und der Verabschiedung von alten Ölheizungsanlagen.




Österreichs Mineralölwirtschaft gilt als Vorreiter

Österreichs Mineralölwirtschaft gilt als Vorreiter

Heizen mit Öl



Christoph Capek, der Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie, erklärte, dass Österreich sich 2008 als erstes Land in Europa dazu entschiedenen hat, schwefelfreies Heizöl extra leicht im gesamten Land einzusetzen. Damit leistete Österreich einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Zukünftig soll in Österreich Heizöl noch umweltschonender werden, in dem die Entwicklung von Heizöl mit biogenen Komponenten vorangetrieben wird.


Hohe Energieeinsparmöglichkeiten durch Kesseltausch



Im Jahr 2009 brachte die Umstellung auf schwefelfreies Heizöl extra leicht und der Umstieg von veralteten Ölkesseln auf moderne Heizungsanlagen eine Ersparung von 382 GWh. Unterstützt werden die Energieeinsparungen unteranderem von der Förderinitiative „Heizen mit Öl“. Besonders bei den sehr alten Kesseln und Energieschluckern greift die Förderung am schnellsten. Bislang wurden 1.800 Förderanträge eingereicht. Bei 84% aller eingebrachten Anträge waren die Kessel älter als 20 Jahre; bei 6% der Kessel waren sie sogar älter als 40 Jahre. Neue Brennwertkessel sind schon ab 5000 Euro erhältlich und lohnen sich für jeden einzelnen Haushalt. Die modernen Anlagen verbrauchen gegenüber den alten Kesseln 40% weniger Heizöl extra leicht.

Quelle: Heizoel24 interaid GmbH







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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