Freitag bringt Entlastung auf dem Heizölmarkt
Nachricht vom 25.2.2011Nach den chaotischen zuständen des gestrigen Tages mit Rohölpreisen von bis zu 119 $ je Barrel am Vormittag und 110 $ am späten Nachmittag, startet der Handel heute etwas gemäßigter. Am Morgen notierte Nordseeöl bei 113 $ je Barrel. Grund dafür ist, dass Amerika und Saudi Arabien angekündigt haben die Fördereinbußen aus Libyen notfalls zu 100 Prozent zu kompensieren. Eine Binsenweisheit, wenn man bedenkt, dass Libyen nur 1,5 Prozent zum weltweiten Ölbedarf beisteuert.
Freitag bringt Entlastung auf dem Heizölmarkt
Lage weiter unübersichtlich
Die Unsicherheit im Nahen Osten trug seit Montag dazu bei, dass die Preise immer weiter kletterten. Zudem ist eine rasche Klärung der Lage nicht in Sicht. Über Nacht stieg der Preis für die Tonne Gasöl von 907 $ auf 930 $. Das bedingt sich vor allem dadurch, dass der Ölhandel nie schläft. Schließt beispielsweise die Londoner ICE, öffnet die Nymex in New York – so ist immer eine Ölbörse auf dem Globus geöffnet, um am Morgen möglicherweise für Überraschungen zu sorgen.
Guter Zeitpunkt für Kaufoptionen
Diese Woche wird wohl als eine der turbulentesten der letzten Jahrzehnte in die Geschichte des Ölmarktes eingehen. Zum Wochenschluss ergibt sich aber für Heizölkunden eine leichte Entspannung. Dank des festeren Euros, der bei einem Gegenwert von 1,382 notiert, kosten 100 Liter Heizöl am Freitag rund 1,5 bis 2 Cent weniger als noch am Vortag. Es empfiehlt sich jetzt die Tanks zumindest so weit aufzufüllen, dass man locker bis zum Winterende kommt und im Sommer genügend Öl zur Warmwasserbereitung hat. Denn leider bleibt die Lage weiter unübersichtlich und es ist nicht abzusehen, was uns noch erwartet. Nur Pessimisten sorgen gleich für den nächsten Winter mit vor.
Die DOE-Daten dieser Woche spielten nur eine untergeordnete Rolle am im Ausnahmezustand befindlichen Ölmarkt. Das Department of Energy verbuchte leichte Aufbauten bei Rohöl, leichte Abbauten bei den Mitteldestillaten und Abbauten bei Benzin. Dies hatte jedoch keinerlei Auswirkungen auf das Marktgeschehen.
Quelle: Heizoel24 interaid GmbH
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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