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Libyen sorgt für explodierende Preise

Nachricht vom 22.2.2011
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Die Unruhen in Nordafrika gehen weiter. Nach den Volksaufständen in Tunesien und Ägypten, lehnt sich nun auch Libyen auf. Der Ölpreis reagierte heftig auf die Proteste, da es sich bei Libyen um ein Öl förderndes Land handelt. Das Land ist nach Russland, Großbritannien und Norwegen der viertwichtigste Öllieferant für Deutschland. Rund 10 Prozent des täglichen Bedarfs werden libysches Öl gedeckt. Kein Wunder also, dass die Börsen weltweit so nervös reagieren.




Libyen sorgt für explodierende Preise

Libyen sorgt für explodierende Preise

Aber nicht nur die Ölpreise explodieren, auch Aktien stehen unter Verkaufsdruck und altbekannte Krisenwährungen wie Dollar und Schweizer Franken steigen im Wert. Die maximalen Kursveränderungen seit gestern Früh betrugen für deutsches Heizöl 3,3 Prozent. Brent legte um bis zu 4,8 Prozent, WTI um bis zu 8,9 Prozent zu.


US-Öl wird teurer


Nun scheint sich die Preisdifferenz von Brent und WTI durch das rasch teuer werdende amerikanische Öl wieder zu verringern. Weiterhin wurde beobachtet, dass die Bewegung bei den Währungen der Bewegung bei den Ölpreisen hinterher läuft. Bereits gestern kletterten die Ölnotierungen himmelwärts, aber erst heute Morgen reagierten auch die Devisenmärkte.


Lage beruhigt sich wieder


Nah wie vor reagiert der Ölmarkt nervös, trotzdem ist seit 10:30 ein deutlicher Rückgang von den Höchstständen zu verzeichnen. Wer Heizöl benötigt, sollte – wenn möglich – einen kühlen Kopf bewahren. Die Lage könnte sich wieder ein wenig entspannen. Der gestrige Montag war der umsatzstärkste Tag des Jahres, bedingt durch die kalten Temperaturen und die langsam zur Neige gehenden Reserven.

Quelle: Heizoel24 interaid GmbH







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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