Hohes Niveau trotz gesunkener Ölpreise

16.2.2011 | Redaktion: Nadine Rom
Nach dem drastischen Höhenflug vom Montag kommen die Heizölpreise im Inland deutlich zurück. Gewinnmitnahmen am Weltmarkt haben dazu geführt, dass die Ölpreise leicht rückläufig waren. Der Euro hielt sich relativ stabil und konnte nur wenig zum Preisrückganz von einem Euro je 100 Liter Heizöl beitragen. Leider handelt es sich hierbei nicht um einen Trend sondern lediglich um eine Reaktion auf den vorangegangenen Anstieg.
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Hohes Niveau trotz gesunkener Ölpreise

Hohes Niveau trotz gesunkener Ölpreise

US-Markt abgekoppelt



Der hauptsächliche Preistreiber beleibt neben den guten Wirtschaftsaussichten definitiv die Unsicherheit im Nahen Osten. Die gute Versorgungslage in den USA spricht eigentlich gegen weiter steigende Ölpreise. Leider wirkt sich diese nur regional begrenzt aus. Stattdessen hat sich für den international denkenden Ölmarkt eine völlig neue Situation herauskristallisiert: das geschehen am US-Markt hat in den letzten Monaten gänzlich seine Signalwirkung verloren.

Heizöl könnte teurer werden



Im Normalfall führte die Veröffentlichung der amerikanischen Bestandszahlen auch in Europa zu steigenden oder sinkenden Ölnotierungen. Die Abkoppelung des US-Marktes wird vor allem am Rohöl sichtbar. Ein Barrel der amerikanischen Ölsorte WTI kostet aktuell 85 $, während die Nordseesorte Brent Crude 102 $ je Barrel kostet. Beim Vergleich der Produktpreisentwicklung (Nymex Heating Oil vs. IC SparCenter MI|E Gasoil) ist die Differenz mit rund 2 % Europa-Aufschlag bedeutend geringer. Verringert sich der Preis für Nordseeöl nicht, werden Heizölkunden wohl mit steigenden Produktpreisen rechnen müssen.

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