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Konjunktur in den USA lässt Preise wieder steigen

Nachricht vom 27.1.2011
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Am gestrigen Mittwochnachmittag schlug der seit Montag vorherrschende Trend der Ölkurse schlagartig um – die Ölpreise stiegen wieder deutlich. Die um 16:30 MEZ veröffentlichten Lagerbestandsdaten aus Amerika konnten noch keine signifikanten Impulse liefern, dafür sorgten etwa eine Stunde später die US-Notenbank Fed und positive Impulse aus dem Aktienmarkt.




Konjunktur in den USA lässt Preise wieder steigen

Konjunktur in den USA lässt Preise wieder steigen

Euro im Aufschwung



Der US-Aktienindex Dow Jones überschritt erstmals seit der Finanzkrise 2008 wieder die 12.000 Punkte. Die Fed unterstützt den amerikanischen Aufschwung nach Kräften mit einer expansiven Geldpolitik und niedrigen Zinsen. Dagegen spekuliert man in Europa auf steigende Zinsen, was der europäischen Gemeinschaftswährung in den vergangenen Tagen einen merklichen Aufschwung bescherte. Dank diesem, der aktuell bei 1,366 $ notiert, fällt die Teuerung für den deutschen Heizölmarkt nicht so gravierend aus. Kunden müssen im Vergleich zu gestern mit einem Plus von 50 Cent je 100 Liter rechnen. Wer eine Lieferung noch eine Weile aufschieben kann, sollte den Ölmarkt weiterhin beobachten. Die Abwärtsbewegung ist noch längst nicht vom Tisch. Für Entlastung könnte der Euro sorgen, wenn er weiter an Wert gewinnt. Aber auch die gut gefüllten amerikanischen Lager könnten in Verbindung mit dem nahenden Ende des Hochwinters auf die Preise drücken.

Deutliche Lageraufbauten



Das Department of Energy verkündete gestern einen hohen Aufbau der Rohöl-Bestände, auch Benzin konnte deutlich zulegen. Trotz der Kältewelle in Nordamerika hielten sich auch die Bestände von Heizöl konstant. Eng sieht es dagegen in Europa aus: Deutsches Nordseeöl der Marke Brent Crude wird aktuell 10 $ je Barrel teurer gehandelt, als das amerikanische West Texas Intermediate (WTI). Als Grund gelten Förderprobleme in der Nordsee und eine anhaltend hohe Nachfrage. Kann die Knappheit ausgeräumt werden, ergibt sich ein erhebliches Potenzial für eine Abwärtsbewegung der Ölpreise.

Quelle: Heizoel24 interaid GmbH







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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