Futures sprechen für sinkende Ölpreise

13.1.2011 | Redaktion:
Stagnierende Heizölpreise sorgen für eine leichte Entspannung der Situation – im Tagesverlauf könnte es zudem noch zu leicht rückläufigen Notierungen kommen. Grund ist die nachlassende Inlandsnachfrage nach dem starken Geschäft im Dezember und anlässlich der milden Januar-Temperaturen. Auch der leicht steigende Euro-Kurs und die DOE-Daten vom gestrigen Nachmittag tragen dazu bei.
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Futures sprechen für sinkende Ölpreise

Futures sprechen für sinkende Ölpreise

Der Euro erreicht einen Gegenwert von 1,31 $ - vor allem weil neben Italien auch Portugal erfolgreich Staatsanleihen am Markt platzieren konnten. Außerdem haben zahlreiche Länder wie China und Japan signalisiert den Euro zu stützen, wenn es darauf ankommt. Das führt zur Beruhigung auf dem Währungsmarkt.


Deutliche Ausbauten in den Lagern



Die DOE-Daten vom gestrigen Nachmittag vermelden mäßige Aufbauten bei Heizöl und Diesel und starke Aufbauten bei Benzin. Der moderate Abbau bei Rohöl signalisiert dem Markt eine ausreichende Versorgung, trotz Leck in der Alaska-Pipeline. Dieses Problem macht sich dank Pufferlager vorerst nicht weiter bemerkbar, lediglich die ungenaue Aussage zur Reparaturdauer sorgt für leichte Unsicherheit. Neben einer längeren Unterbrechung wäre der absolute „worst case“ das Einfrieren der Pipeline sowie der Quellen. Damit das Öl bei den eisigen Temperaturen flüssig bleibt, muss es fließen.


Ausblick auf Forward Kurven



Doch ein Blick auf die Preisunterschiede zwischen US- und Nordseeöl zeigt deutlich, dass die Amerikaner noch nicht mit Versorgungsengpässen rechnen. Aktuell kostet ein Barrel der Nordseesorte Brent Crude 6 Dollar mehr als das leichte US-Öl WTI, Light Sweet Crude. Es zeigt eher ein knappes Rohölangebot in Europa an. Ein Blick auf die Forward Kurven der einzelnen Rohölsorten und Produkte zeigt, dass das Nordseeöl zur Lieferung im März fast einen Dollar günstiger ist als zur Lieferung im Februar 2011. Man kann also von einer eindeutigen Backwardation Formation beim Rohöl ausgehen. Der weitere Blick verrät: alle Monatstrakte bis Juli notieren unter 96 $. Erst danach wird Öl wieder teurer.

Beim US-Rohöl verhält es sich genau umgekehrt: dort steigen die Preise bis Mitte 2011 und fallen anschließend. Man kann also davon ausgehen, dass die Ölpreisrally bald beendet ist.

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