Weltmarktfaktoren treiben Ölpreis in die Höhe

10.1.2011 | Redaktion: Patricia vom Merk
Die Probleme in Alaska und Südeuropa führen zur erneuten Verteuerung der Heizölpreise im Inland um ca. 30 Cent je 100 Liter. Allgemein beginnt der Wochentrend für den Heizölpreis jedoch sehr fest. Fallen die Versorgungsprobleme weg und spielt der Währungsmarkt mit, könnten schon zur Wochenmitte hin positive Überraschungen möglich sein.
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Weltmarktfaktoren treiben Ölpreis in die Höhe

Weltmarktfaktoren treiben Ölpreis in die Höhe

Nachdem aus Amerika ein Leck in der Trans Alaska Pipeline vermeldet wurde und diese zur Reparatur geschlossen werden musste, kletterte der Ölpreis erst einmal nach oben, bauen sich derzeit aber wieder ab. Über die Trasse laufen mehr als zehn Prozent der amerikanischen Ölförderung. Sollte die Schließung länger andauern, könnten die Preise laut Expertenaussagen deutlich in Richtung 100 $ je Barrel steigen.


Portugal braucht Hilfe



Dank der Presseberichte vom Wochenende wissen wir nun, weshalb der Euro in den vergangenen Tagen so unter Druck geraten ist: auch Portugal scheint den Euro-Rettungsschirm zu benötigen. Allerdings wehrt man sich noch hartnäckig diesen Schutz in Anspruch zu nehmen. Portugal, Spanien, Italien und Griechenland emittieren weiterhin neue Anleihen. Die Annahme der neuen Papiere am Finanzmarkt wird große psychologische Wirkung auf den gesamten Euro haben. Daher setzt sich der Werteverlust des Euro gegenüber dem Dollar auch heute weiter fort.


Wetter bringt nicht nur Besserung



In Sachen Wetter ist es etwas schwierig. Größtenteils behindert nun das Tauwetter die Heizöllogistik. So verhindert beispielsweise die Hochwasserlage auf dem Rhein die Schifffahrt – das dürfte sich rasch bei den Heizölpreisen bemerkbar machen. Im Gegenzug verbessert sich aber besonders im Osten die Situation, durch den Wegfall der wetterbedingten Hindernisse. Besonders im Berliner Raum sollte sich daher die preisspitze langsam wieder abbauen.

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