Euro auf Talfahrt – Heizölpreise stabil
Nachricht vom 7.1.2011Die europäische Gemeinschaftswährung sinkt auf unter 1,30$ und verhindert dadurch die Weitergabe der rückläufigen Rohölpreise. Deutsche Heizölkunden müssen sich daher weiter gedulden.
Euro auf Talfahrt – Heizölpreise stabil
Rohölkurse fallen
Nach dem drastischen Kursanstieg sanken die Ölnotierungen am gestrigen Nachmittag wieder kontinuierlich, an der Londoner Börse ging es im Laufe des Tages immer weiter bergab. So stehen die Kurse am heutigen Freitagmorgen auch weiterhin im Minus. Das leichte US-Rohöl (WTI Light Sweet Crude Oil) fiel sogar wieder unter die 90-Dollar-Marke und notiert aktuell bei 88,60$. Damit wächst der Abstand zur Nordseesorte Brent Crude weiter an, deren Preis derzeit bei 94,20$ je Barrel liegt. Die deutlich abweichende Differenz – üblicherweise kostet das qualitativ bessere Nordseeöl 2$ mehr – begründet sich durch den kalten europäischen Winter und die gute Konjunktur.
Euro und Franken schwach
In den niedrigen Barrelpreisen in Amerika kann man vielleicht auch ein Stück weit Hoffnung auf einen Ölpreisrückgang sehen. Offenbar glaubt man hier noch nicht an eine erneute Ölpreisrallye. Der Aufbau der Rohöl-Lagerbestände in den nächsten Wochen könnte jedoch Druck auf die Preise ausüben. Derzeit bekommen Heizölkunden in Deutschland vom Preisrückgang nur wenig mit, da der Euro mittlerweile unter einen Gegenwert von 1,30$ gesunken ist. Ähnlich ergeht es den Schweizern, denn auch der Franken verliert an Wert. Alles in allem ist die Situation ziemlich festgefahren – aber nicht hoffnungslos.
Quelle: Heizoel24 interaid GmbH
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Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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