Entspannung im Januar erwartet
Nachricht vom 23.12.2010Die Situation bleibt unverändert: am Weltmarkt dominieren hohe Ölpreise, der Euro zeigt sich weiterhin schwach und auch die Lagerbestände im Inland sind unverändert knapp. Alles in allem führt das zu einem leichten Preisanstieg von 40 Cent je 100 Liter im Vergleich zu gestern. Bedingt durch die beginnende Weihnachtsreisewelle klettern auch die Preise für Diesel und Benzin auf ein Jahreshoch.
Entspannung im Januar erwartet
Bald wieder Aufbauten
Die Börsenexperten sind sich derweil einig, dass Preissituation am Weltmarkt nach oben hin ausgereizt ist. Damit sollte spätestens im neuen Jahr die Preise ein wenig zurückgehen. Dafür sprechen auch die starken Bestandsabbauten von 25 Millionen Barrel seit Anfang November in den USA. Lediglich die Bestände für Benzin konnten ein leichtes Plus von 2 Millionen Barrel verbuchen. Allgemein wurden die Inventurbestände aus steuerlichen Gründen jedoch gering gehalten. Ab Januar ist also wieder mit einem Aufbau der Bestände zu rechnen, der zu einer besseren Versorgungssituation auf dem Markt führen könnte.
Schlechte Wetteraussichten
Die Auswirkung eines möglichen Ölpreisrückgangs hängt im Inland vor allem von Euro-Kurs der weiteren Wetterentwicklung ab. Die derzeitige Lage wirkt sich aber eher negativ aus, da die logistikunternehmen sowohl auf der Schiene als auch zunehmend auf den Wasserwegen stark behindert wird. Dadurch entsteht eine zusätzliche Verknappung des Heizöls. Die Prognosen verheißen auch nichts Gutes: von Norden her brieten sich gefrierender Regen, Schnee, Eis und Frost bald wieder über die ganze Republik aus.
Quelle: Heizoel24 interaid GmbH
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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