Heizöl bleibt weiter teuer
Nachricht vom 17.12.2010Dank dem festeren Euro merken wir in Deutschland nichts von den leicht gestiegenen Börsenpreisen für Gasöl. Je nach Region stagnieren die Heizölpreise oder fallen sogar leicht. Ansonsten sorgt das Wetter weiter für satte Preise und lange Lieferzeiten.
Heizöl bleibt weiter teuer
Lieferverzögerungen
Im Allgemeinen kehrt am Weltmarkt die Vorweihnachtliche Ruhe ein, durch die das Handelsinteresse zurückgeht – nicht so jedoch beim Heizölhandel. Das liegt vor allem daran, dass die Kundentanks deutlich schneller leer sind als in normalen Wintern. Somit sind die Auftragsbücher voll und die Händler haben Not die Bestellungen bei den aktuellen Witterungsverhältnissen abzuarbeiten. So können bis zum Jahreswechsel meist nur noch Notdienste gegen Zuschlag gefahren werden. Aus diesem Grund hat das Bundesland Sachsen sogar das Sonntagsverbot gelockert: Heizöl, Benzin und Diesel sowie Streusalz dürfen bis Weihnachten ununterbrochen befördert werden.
Regionale Verteuerungen
Wer kann, der sollte seinen Heizölkauf in den Januar verschieben. Dann wird es erstens ruhiger und zweitens meist auch billiger. Derzeit kommt es wie in fast jedem Winter zu einer Abkoppelung der Inlandspreise vom Weltmarktgeschehen, da die Warenverfügbarkeit in einigen Großtanklagern knapp wird. So kann es zu regionalen Verteuerungen kommen, so zum Beispiel in Berlin, Sachsen und Bayern. In den Regionen am Rhein und in der Nähe der norddeutschen Seehäfen ist Heizöl dagegen fast 1 Euro je 100 Liter preiswerter.
Quelle: Heizoel24 interaid GmbH
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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