Heizöl: Mittlerweile auch Diesel und Benzin teurer
Nachricht vom 8.12.2010Fallender Euro-Kurs sorgt in Deutschland für stagnierende Preise beziehungsweise durch erhöhte Nachfrage auch für regionale Aufschläge. Das geht auch an den Tankstellen nicht spurlos vorüber. Durch die von der AP gemeldeten starken Abbauten beim Rohöl wird vorerst auch nicht mit einer positiven Veränderung zu rechnen sein.
Heizöl: Mittlerweile auch Diesel und Benzin teurer
Keine Änderung bis Weihnachten in Sicht
Trotz leicht sinkender Ölpreise am Weltmarkt, bleibt das Heizöl für deutsche Kunden unverändert teuer. Die Stagnation ergibt sich durch den erneut gesunkenen Euro-Gegenwert. Vor allem durch die kurzfristig erhöhten Nachfragen kann es regional zu weiteren Aufschlägen kommen. Das Heizöl hat sich in den vergangenen zwei Wochen um gut 10 Prozent verteuert. Doch damit nicht genug: auch an den Zapfsäulen macht sich die jüngste Kältewelle nun bemerkbar, Diesel und Benzin kosten nun deutlich mehr. Im Hinblick auf die Wetterprognosen ist mit einer Entspannung der Lage bis Weihnachten auch nicht zu rechnen. So werden Heizölkunden wie Urlauber, die auf das Auto angewiesen sind noch eine Weile tiefer in die Tasche greifen müssen.
Hohe Rohölabbauten
Bis zum Jahresende sollte man sich eher auf stagnierende Ölpreise auf hohem Niveau einrichten. Obwohl die Zinsphantasien in China preisdrückend (bearish) wirkten, sorgten das kalte Wetter und die hohen Bestandsabbauten in Amerika kurssteigend (bullish). So vermeldete das API gestern hohe Abbauten beim Rohöl, heute Nachmittag werden dann die DOE-Daten veröffentlicht, die am Markt mehr Beachtung finden. Unstimmigkeit herrscht unterdessen in Sachen „psychologisch wichtige Preismarken“: das Europäische Nordseeöl notiert seit Tagen über 90$, während das amerikanische Pendant West Texas diese Marke unterschritt. Aktuell wird es mit 88,80$ je Barrel gehandelt.
Quelle: Heizoel24 interaid GmbH
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Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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