Ölpreis zieht deutlich an

25.11.2010 | Redaktion:
Verschiedene Faktoren sorgen für einen Aufwind beim Ölpreis. Deutsche Kunden kommt der niedrige Euro-Wert teuer zu stehen. Eine Bevorratung ist trotzdem sinnvoll.
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Ölpreis zieht deutlich an

Ölpreis zieht deutlich an

Faktoren für Ölpreissteigerung


Nach dem Handelsstart an der amerikanischen Börse zogen die Preise für Rohöl und Gasöl deutlich an. Beim Börsenschluss in New York verzeichneten sie ein Plus von 3 Prozent. Auch der Euro hat weiter leicht an Wert verloren, er notierte mit 1,335$ gegenüber dem Dollar ein Zwei-Monats-Tief. Somit spüren deutsche Heizölkäufer den Preisanstieg besonders deutlich. Käufer müssen heute mit 1,10 Euro mehr für 100 Liter Heizöl rechnen. Trotzdem ist es ratsam sich zu bevorraten, denn auch im Flachland ist der Winter nun angekommen. Eisige Temperaturen und Schnee werden das Öl schnell schwinden lassen.

Obwohl die Daten der DO SparCenter MI|E aus den USA deutlich besser ausfielen als in den vergangenen Wochen, kam es zu einem Anstieg des Ölpreises. Schuld daran sind vermutlich unterstützende Faktoren wie gute Wirtschaftsdaten, stark steigende Aktienkurse und sich befeuernde Preissteigerungen. Marktteilnehmer schauen nicht nur auf das Euro-Dollar-Verhältnis und die Wirtschaftsdaten, sondern vermehrt auch auf den aufkeimenden Konflikt zwischen Süd- und Nordkorea. Derzeit hat das noch keinen Einfluss auf den Handel – das kann sich aber schnell ändern. Der heutige Tag wird aber eher ruhig verlaufen, da in den USA der Thanksgiving-Day begangen wird.

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