Heizölpreise steigen weiter an

12.11.2010 | Redaktion: Patricia vom Merk
Am ersten November begann die sogenannte Heizöl-Rallye. Pünktlich zu Beginn der Heizperiode steigen die Heizölpreise unaufhaltsam und stetig an. Seit dem ersten November hat sich der Preis für einen Liter Heizöl um durchschnittlich fünf Cent verteuert. Experten geben als Grund dafür die steigenden Ölpreise am Weltmarkt sowie den schwächeren Euro-Kurs an. Doch den deutschen Heizölkunden geht es verhältnismäßig gut. Sie zahlen bei einer Internetbestellung von 3.000 Litern Heizöl durchschnittlich 69,50 Cent je Liter. In Österreich liegt der Literpreis für Heizöl um zehn Cent höher. Dies liegt an dem dort genutzten Steuersystem.
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Heizölpreise steigen weiter an

Heizölpreise steigen weiter an

Heizölpreis kurz vor Zwei-Jahres-Hoch



Den höchsten Stand seit zwei Jahren könnte der Heizölpreis schon bald erreichen. Notwendig ist dafür lediglich eine weitere Preissteigerung um einen Cent je Liter. Als Hauptgründe gelten der steigende Rohölpreis, der sich, den Erwartungen gemäß, unmittelbar vor einem Test der 90$-Marke befindet, sowie der vergleichsweise schwächere Euro-Kurs. Derzeit kostet ein Barrel Nordseeöl 89,50 $. Gasöl befindet sich ebenfalls auf einem aufsteigenden Ast bezüglich der Börsenwerte. Eine Tonne wird derzeit in London mit 760$ gehandelt. Da die DOE-Daten am Mittwochnachmittag sehr schlecht waren und die Statistik des API vom Dienstag im Kern bestätigten, können die Preissteigerungen als moderat angesehen werden. Drei Faktoren sorgen für einen einigermaßen geerdeten Ölpreis: die Lagerbestände nach der Wirtschaftskrise 2008 sind nach wie vor relativ hoch, in der letzten Woche wurden bereits Ölpreissteigerungen verzeichnet und der donnerstägliche Feiertag in den USA senkte das Börseninteresse.

Bullishes Marktszenario unterstützt



Die Bestandsdaten des sogenannten bullishen Marktszenarios wurden in den letzten Tagen durch hohe Abbauten in so ziemlich allen Produktbereichen unterstützt. Nach bisherigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass der Ölpreis den in dem letzten Jahr verzeichneten Seitwärtstrend schneller als gedacht nach oben verlassen wird. Sollte der Barrel-Preis die 90$-Marke dynamisch überschreiten, raten Experten zu Vorsicht. Denn anschließend könnten weitere Preissteigerungen drohen. Aus diesem Grund raten die Experten den Verbrauchern dazu, den Tank in einem solchen Fall möglichst schnell vollzutanken. Prallt der Barrel-Preis hingegen an dieser magischen Marke ab, können die Verbraucher durchaus auf Preissenkungen zur kurzfristigen Korrektur spekulieren. Eine Tatsache scheint auch in Bezug auf die Entwicklung des Heizölpreises unumstößlich zu sein: Ein voller Heiztank kann jetzt, da die Heizperiode ihren Anfang nimmt, nicht schaden.

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