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Nach Heizölpreisschock Suche nach Alternativen

Nachricht vom 11.6.2010
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Nachdem in den letzten Tagen von den stark angestiegenen Heizölpreisen berichtet wurde, gehen Experten nun davon aus, dass es in diesem Jahr verstärkt zu Heizöl-Sammelbestellungen kommen wird. Zwar stagniert der Preis derzeit ein bisschen, aber Schnäppchen sind nicht zu erwarten. Deshalb ist davon auszugehen, dass Verbraucher die altbewährte Strategie der Sammelbestellungen anwenden werden, um wenigstens über die Menge einen Rabatt auf den Heizölpreis zu bekommen.




Nach Heizölpreisschock Suche nach Alternativen

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Seitwärtstrend beim Heizölpreis hält weiter an



Nachdem seit Wochenbeginn ein Seitwärtstrend auf dem Ölmarkt zu verzeichnen ist, steigen die Ölpreise heute um circa 0,50 Euro je 100 Liter an. Ein Teil des Preisanstieges beim Öl konnte durch einen leicht erstarkten Euro kompensiert werden. Allerdings kann von einer Erholung noch nicht die Rede sein, da eine langfristige Stabilisierung noch nicht zu erkennen ist. Allerdings trugen in dieser Woche andere Nachrichten zu den Entwicklungen bei. Es kamen steigende Verbrauchs- und sinkende Arbeitsprognosen für das nächste Jahr heraus. Die Zunahme des Ölpreises lag außerdem an den mäßigen Bestandsdaten. Ein Barrel Rohöl (Brent Crude Nordseeöl) kostet aktuell 74,00 $ und eine Tonne Gasöl (Börsenwert für Heizöl und Diesel) kostet 637 $. Den Seitwärtstrend der Woche kann allerdings erst eine deutliche Preissteigerung auf über 75 $ aufhalten, denn dies würde einen Trend zu höheren Heizölpreisen implizieren.



Verbraucher wählen Alternativstrategie



Die Verbraucher sind nach Erkenntnissen der letzten Jahre immer bemüht, ihre Heizöllager bei einem niedrigen Heizölpreis aufzustocken. Deshalb sind für den Sommer kaum Käufe zu erwarten. Es hat sich gezeigt, dass die Verbraucher spekulieren, ob es einen günstigeren Preis geben könnte und erst dann bestellen, wenn sie sicher sein können, dass der Ölpreis nicht weiter sinkt. Allerdings mussten die Heizölkunden deshalb auch schon lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Da sich für dieses Jahr jedoch keine Verringerung des Heizölpreises abzeichnet, verfolgen die Verbraucher eine andere Strategie. Sie schließen sich zu Sammelbestellungen zusammen, wie die Onlineanfragen von Einkaufsgemeinschaften bisher zeigen. Die Kunden sind zwar bezüglich ihres Liefertermins kaum noch flexibel, können allerdings zwischen 20 und 40 Euro durch die größere Bestellmenge und das Teilen der Anfahrtskosten sparen.

Quelle: Heizoel24 interaid GmbH







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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