Preisschock bei Heizöl
Nachricht vom 10.6.2010Die Verbraucher stöhnen, denn die Lebensunterhaltungskosten liegen im Mai auf dem Rekordniveau von 2008. Auch die Inflationsrate sei, laut Statistischem Bundesamt, drastisch gestiegen. Die Energieversorger belasten die Verbraucher enorm mit Preissteigerungen, vor allem beim Heizöl ist keine Trendwende in Sicht.
Preisschock bei Heizöl
Heizölkosten um mehr als ein Drittel gestiegen
Die Kosten für Mineralölprodukte sind in den letzten Monaten stark angestiegen. Kraftstoffe verteuerten sich um 14 Prozent. Am stärksten hat sich jedoch Heizöl versteuert, Die Kosten stiegen um mehr als ein Drittel im Vergleich zum letzten Jahr. Aus diesem Grund beobachten Experten im Moment, dass die Verbraucher lediglich die Kosten der einzelnen Heizöl-Anbieter vergleichen. In den seltensten Fällen kommt es jedoch wirklich zu einem Kauf. Stattdessen zeichnet sich ein ähnliches Verhalten wie 2008 ab. Die Verbraucher kauften erst, als sie das Heizöl wirklich benötigten, denn sie hatten vorher auf sinkende Preise spekuliert. Das hatte zur Folge, dass einige Kunden zwischen 6 und 8 Wochen auf ihre Lieferung warten mussten.
Steigende Inflationsrate treibt Kosten in die Höhe
Auch die Stromversorger ziehen ihre Preise an. Insgesamt erhöhten sich die Kosten für elektrische Energie um 2,9 Prozent. Die Kosten für Lebensmittel wurden von den Erhöhungen ebenfalls nicht verschont. Im Mai mussten die Verbraucher 1,3 Prozent mehr als im Mai des vorigen Jahres bezahlen. Vor allem Obst und Gemüse wurden mit 6,2 und 4,2 Prozent teurer. Durchschnittlich bedeutet dies, dass die Verbraucher im Mai diesen Jahres 1,2 Prozent mehr für ihren Lebensunterhalt ausgeben mussten. Die Inflationsrate lag im April bei 1,0 und im März bei 1,1 Prozent. An diesen Zahlen konnten auch die im Verlauf des Jahres gesunkenen Kosten für Gas nichts ändern. Die Gaskosten sanken um 9,3 Prozent, während die Kosten für die Umlagen für Zentralheizungen und Fernwärme um 12,0 Prozent zurück gingen.
Quelle: Heizoel24 interaid GmbH
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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