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Sinkende Heizölpreise nicht in Sicht

Nachricht vom 9.6.2010
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Seit Montag unterstehen die Preise am Ölmarkt einer Seitwärtsbewegung. Dieser Trend hat sich auch gestern fortgesetzt. Die Ursachen sind in der engen Preisspanne für Rohöl und Gasöl am Weltmarkt, die Preise liegen zwischen 72 und 73 $ je Barrel bzw. 620 und 630 $ je Tonne, und in dem nach wie vor schwachen Euro zu suchen. Der Euro konnte sich zwar leicht festigen, dotiert jedoch weiterhin unter 1,20$/€.




Sinkende Heizölpreise nicht in Sicht

Sinkende Heizölpreise nicht in Sicht

Turbulenzen der letzten Woche sind erst einmal ausgestanden

In der letzten Woche war der Weltmarkt für Roh- und Gasöl durch starke Schwankungen bestimmt. Die Schwankungen haben sich allerdings wieder beruhigt, wodurch die Beteiligten eine neue Planungssicherheit haben. Allerdings bedeutet dies im Gegenzug, dass die Preise für Heizöl in Deutschland und Österreich stagnieren. Da die Preise jedoch in den letzten Monaten stark gestiegen waren, bleiben die Kosten für Heizöl auf dem zweithöchsten Niveau der letzten 10 Jahre stehen. Dies bekommen vor allem die Verbraucher zu spüren. Im Mai sank der durchschnittliche deutsche Preis für Heizöl nicht unter 62 Cent je Liter.

Schwacher Euro Schuld an hohen Kosten

Nach Expertenmeinung ist der schwache Euro die Ursache für die hohen Heizölpreise. Die Ölkonzerne geben die Preissenkungen zuverlässig weiter und auch Heizölhändler geben Rabatte, beispielsweise einen Sommerrabatt. Erst für Herbst sind Preissenkungen möglich. Denn aller Voraussicht nach sinken die Preise für Heizöl in den kommenden Wochen nicht, so dass die Verbraucher zwar die Preise vergleichen und ständig beobachten, jedoch nicht kaufen. Wenn die Kosten nicht sinken, kann es zu einem ähnlichen Phänomen wie 2008 kommen. Dort hatten die Verbraucher bis in den Herbst hinein auf sinkende Heizölpreise spekuliert und als keine Preissenkung eintrat, Heizöl bestellt. Da aber der Großteil zur selben Zeit bestellt hat, mussten die Verbraucher teilweise bis zu 8 Wochen auf das Heizöl waren.



Quelle: Heizoel24 interaid GmbH







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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