Heizkosten steigen und Heizöl wird immer teurer
Nachricht vom 12.1.2010Experten der Heizölbranchen sagen fallende Heizkosten für frühestens Ende März voraus. Gaskunden müssen vorerst jedoch mit keinen Gaspreiserhöhungen rechnen. Wer jetzt sein Heizöl bestellt muss mit Wartezeiten von einer Woche oder sogar mehr rechnen. Die eisigen Temperaturen und der harte Winter lassen Händler im Dauerstress ersticken.
Heizkosten steigen und Heizöl wird immer teurer
Heizölnachfrage kann kaum gestillt werden
Wegen des Kälteeinbruchs in Deutschland ist die Heizölnachfrage ungewöhnlich hoch. Die Vorräte in vielen Tanks gehen langsam zu Ende. Händler haben nun doppelt so viel zu tun als in normalen Zeiten. Heizölkunden die kein Öl mehr haben, werden sofort beliefert und das auch am Sonntag.
Hamburger Kunden müssen vergleichsweise viel für ihr Heizöl zahlen. 64 Euro pro 100 Liter sind keine Seltenheit. Bei der Abnahme von 3000 Litern liegt der Heizölpreis auf einem Niveau, das seit November im Jahr 2008 nicht mehr erreicht wurde. Experten sind sich sicher, dass die Heizölpreise auch erst wieder fallen werden, wenn die Temperaturen deutlich steigen, denn da sinkt auch wieder die Nachfrage. Vielleicht ein schwacher Trost für Heizölkunden: Bevor in Deutschland die Wirtschaftskrise eintraf, verlangten Händler im Juli 2008 sogar an manchen Tagen 100 Euro für 100 Liter Heizöl.
Heizölpreis so teuer wie schon lange nicht mehr
Doch nicht nur in Deutschland sei die Nachfrage an Heizöl kaum zu stillen. Der Winter hat auf der gesamten Nordhalbkugel Einzug gehalten. Auch Amerika und Asien hat es dieses Jahr besonders heftig erwischt. Der Rohölpreis verrät die missliche Lage, denn seit Dezember ist er von 70 Dollar je Barrel auf 80 Dollar angezogen wurden. Aufgrund der eisigen Minusgrade ist das Destillat, aus welchem Heizöl und Diesel hergestellt werden, besonders beliebt und wir deshalb an den internationalen Märkten auch teuer verkauft. Der Preis pro Tonne stieg seit Jahresbeginn von 649 auf 673 Dollar.
Quelle: Heizoel24 interaid GmbH
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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