Die Zündungsgeschwindigkeit ist von dem zu zündenden Brennstoff abhängig. Als Zündungsgeschwindigkeit bezeichnet man die Zeitspanne, welche bis zur Zündung eines Brennstoffes nötig ist. Die Entflammung eines Kraftstoff-Luftgemisches, nennt man Zündung. Die Zündung findet in dem Moment statt, in dem das Kraftstoff- Luftgemisch in einem Brennraum des Zylinders entflammt. Bei einem Otto-Motor geschieht dies durch den Übersprung eines Funken an die Zündkerze. Um Automotoren zu zünden, wird gerne Leichtbenzin benutzt, weil es über eine schnelle Zündungsgeschwindigkeit verfügt. Außerdem kann man mit diesen leichtflüchtigen Benzinen Gemische erstellen, welche mit dem zu Beginn des 20. Jahrhunderts gängigen Oberflächenvergaser kompatibel waren. Allerdings ist die Zündungsgeschwindigkeit auch bei diversen Heizungsanlagen relevant. Gasheizungen verfügen über eine Zündsicherung, welche die Heizungsanlage ausschaltet und dadurch die Gefahr einer eventuellen Explosion, durch ausweichen des Gases aus dem Kessel, verhindert.
Zündungsgeschwindigkeit die Zeitspanne bis der Funken überspringt
Von großer Relevanz ist die Zündungsgeschwindigkeit und Brennbarkeit verschiedener Rohöle oder aus ihnen gewonnener Produkte. Kennzeichnet das Brennverhalten eines Gases. Damit ein Rückzünden in den Behälter ausgeschlossen ist, muss die Ausströmgeschwindigkeit höher als die Zündgeschwindigkeit sein.