Was ist Spezifisches Gewicht?
Bei dem sogenannten spezifischen Gewicht , auch Wichte genannt, handelt es ich um das
Verhältnis der Gewichtskraft eines Körpers zu seinem Volumen.
Im Vergleich zur Dichte, welche die Masse bezogen auf das Volumen ist, ist die Wichte die Gewichtskraft bezogen auf das Volumen, d.h. Dichte und Wichte unterschieden sich durch den Wert der Fallbeschleunigung, welche auf die Größe der Wichte Einfluss hat.
Die Wichte ist im Gegensatz zur Dichte ortsabhängig, weil die Fallbeschleunigung nicht überall gleich ist. Auf der Erde wäre die Gewichtskraft, die von einer Masse von 1 kg ausgeht, nach der Formel Kraft ist Masse mal Beschleunigung, wobei die Erdoberfläche für die Beschleunigung die Fallbeschleunigung g = 9,81 m/s² einzusetzen ist.
In der Tat ist es so: auf der Erde übt die verdrängte Luft auf die Masse einen entsprechenden Auftrieb aus. Daher ist die tatsächlich von der Masse verursachte Gewichts-Kraft um den Auftrieb geringer. Das spezifische Gewicht wird deshalb bezogen auf Normal-Luftdruck und Normaltemperatur 0°C bzw. Raumtemperatur 21°C bzw. Standardtemperatur 25°C oder 20°C angegeben.
Spindelöl – Wozu verwendet man Spindelöl?
Spindelöl ist ein spezielles Schmieröl mit niedriger Viskosität. Naphtensäuren sind ein technisches Gemisch aus alkylierten Cyclopentan- und Cylohexansäuren, gewonnen durch alkalische Extraktion von Erdölfraktionen, vorzugsweise Gasöl und Spindelöl, und Ansäuern der erhaltenen Lösung.
Spezifisches Gewicht – Wozu wird das spezifische Gewicht benötigt?
Die Zusammensetzung der Naphthensäuren schwankt stark in Abhängigkeit vom Ausgangsprodukt und kann empirisch etwa mit der Summenformel CnH2n-2O2 beschrieben werden, wobei n im Bereich zwischen circa 10 und 22 liegt. Durch diese besonderen Eigenschaften auf die Förder- und Produktionsanlagen sind sie in Rohöl, das bis zu 4% Naphthensäuren enthält, unerwünscht.Die Größenordnung in welcher die Verbindung im Rohöl vorkommt, kann durch die total acid number umschrieben werden. Der Schmelzpunkt der Naphthensäuren liegt im Bereich von -35 bis + 2°C, der Siedepunkt im Bereich von 140 bis 370 °C, die Dichte bei etwa 0,98 g•cm-3.
Die Abtrennung der Naphthensäuren erfolgt durch Neutralisation mit circa 10%iger Natronlauge. Die Salze der Naphthensäuren sind wasserlöslich und lösen sich in der Wasserfraktion des Rohöls. Durch Ansäuern der wässrigen Phase können die Naphthensäuren zurückgewonnen werden. Die Salze von Naphthensäuren werden Naphthenate genannt, wie beispielsweise Zinknaphthenat, Kupfernaphthenat, Kalziumnaphthenat, Aluminiumnaphthenat usw.