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Was ist Speichergestein?

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Bei dem Speichergestein handelt es sich um eine Gesteinsart. In diesem Gestein sind eine Art „Poren“ vorhanden, die das Erdöl und Erdgas in gewissen Mengen speichern kann.
Insgesamt bezeichnet man als Speichergestein die Geologie und Lagerstättenforschung solche porösen und durchlässigen Sedimente, in denen sich im Laufe der Erdgeschichte Erdgase und andere Kohlenwasserstoffe angereichert haben. In der Regel sind die gängigsten Speichergesteine Sandstein, sandige Tone und spezielle Karbonate. Die Kohlenwasserstoffe haben sich jedoch meist nicht in den gegenwärtigen Speichergesteinen der Erdölfeldern oder Erdgasfeldern gebildet, sondern sind in diese durch sogenannte Migration eingewandert. Im Normalfall sammeln sie sich in sattelförmigen Erhebungen der Schichten. Die Speicherungsfähigkeit der Gesteine hängt vor allem von der Porosität ab und der Durchgängigkeit der Poren.

Speichergestein – Was wird unter einem Speichergestein verstanden?

Die Druckerhöhung durch das Gewicht überlagernder Gesteinsschichten – zum Beispiel bei der Auffüllung von Einbrucks- zu Sedimentbecken – bewirkt zunehmende Kompaktion der Sedimente, was zu weiterem Aufsteigen der Kohlenwasserstoffe bis manchmal zur Erdöloberfläche führen kann. Tektonische Prozesse können neben der Porenspeicherung auch zu Kluftporosität und zu schrägliegenden Erdölfallen führen.

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