Was ist Seismik?
In der Seismik wird die Erdkruste mittels seismischer Wellen erforscht und grafisch dargestellt. Die am Land eingesetzte Seismik nennt sich Landseismik, die auf der Wasseroberfläche Seeseismik. Eine Seismik ist wichtig für verschiedene Bereiche. Dazu zählen die Untergrundforschung, die sich mit der Frage beschäftigt, wie ein Untergrund aufgebaut ist, bei der Suche nach Erdgas und Erdöl, oder zum Beispiel für eine Gefahrenanalyse für Standorte unter anderem für das Auffinden von Grundwasserströmen. Allerdings ist die Reflexionsseismik, die bei der Suche nach Erdöl und Erdgas verwendet wird, die am häufigsten verwendete Seismik-Form. Dabei wird sie mit hoher Lagegenauigkeit und Auflösung angewandt. Messungen in der Seismik können zudem zum Beispiel Auskunft drüber geben, ob sich bestimmte Gesteinsschichten zur Speicherung von Kohlendioxid eignen. Abgesehen von der Reflexionsseismik, gibt es auch noch die Refraktions- und Oberflächenwellenseismik.
Die Aufgaben einer Seismik
Erstere gilt zur Interpration und Messung von seismischen Wellen und deren Laufzeiten, zweitere zur Messung der Ausbreitungsgeschwindigkeit der seismischen Oberflächenwellen. Um geologische Werte besser festzustellen, werden die Auswertungen einer Reflexions- und Refraktionsseismik miteinander kombiniert und erhält dadurch den Namen Hybrideseismik. Ist anhand der einen Methode etwas nicht zu messen oder festzustellen, wird es durch Vorteile aus der andere Methode kompensiert.