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Was ist Raffinerie?

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Die Raffinerie bezeichnet eine Produktionsstätte wo aus Erdöl mittels Reinigung, Konversion und Destillation von Rohöl zum Beispiel Heizöl hergestellt wird. Raffinerien gibt es schon seit ca. Mitte des 19. Jahrhunderts, wobei die erste Raffinerie in Polen errichtet wurde. Diese Raffinerie wurde zur Herstellung von Lampenölen genutzt. Um ein Lampenöl zu gewinnen musste als erstes das Rohöl mittels Destillation aufbereitet werden.

Eine Weiterentwicklung der Raffinerien erfolgte kurz nach dem Ersten Weltkrieg, weil zu diesem Zeitpunkt die Nachfrage rasant angestiegen war. Die Anforderungen und die Produkte der Raffinerien haben sich im Laufe der Jahre stark verändert. Die Spezifikationen der Produkte wurden aufgrund von Gesetzen im Bereich Umwelt und Gesundheit geändert. Der Gehalt an Schwefel bei Kraftstoffen und Heizöl ist zum Beispiel gesunken. Die Produkte die in einer Raffinerie entstehen können fest, flüssig oder gasförmig sein. Als Beispiel sind hier Flüssiggas, Benzin, Bitumen oder Schmierstoffe zu nennen.

Raffinerie – Vom Rohöl zum Heizöl


In der Raffinerie wird angeliefertes und grob gereinigtes Rohöl in einem bestimmten Destillationsverfahren so aufbereitet, dass das Produkt zum Verkauf geeignet ist. Bei den heutigen modernen Anlagen entsteht dabei so gut wie kein Abfall. Es werden so gut wie alle Nebenprodukte genutzt.

Eine Raffinerie besteht aus mehreren Bestandteilen. Es gehören zum Beispiel diverse Anlagenteile wie Rohöltanks, Pumpen, Öfen, Reaktoren, Kühler und so weiter, sowie auch ein Labor, eine Verwaltung und eine Erste Hilfe Station dazu.

In einer Raffinerie sind verschiedene Berufe vertreten. Es sind dort Chemielaboranten, Industrieschlosser, Verfahrenstechniker und viele weitere beschäftigt. In Deutschland gibt es derzeit 15 große Raffinerien, die mehrere Märkte beliefern.


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