Was ist Paraffinausscheidung?
Von Paraffinausscheidung spricht man, wenn sich im Kraftstoff die langkettigen Moleküle zu Paraffinkristallen zusammensetzen. Dies geschieht durch den Einfluss von Kälte, in der Regel in Benzin im Winter. Diese Paraffinkristalle können sich in kleine Wachsklumpen wandeln.
Weil die Paraffinausscheidung erhebliche Schäden in einem Motor verursachen kann, unterliegt der Kraftstoff strengen Kriterien welchen ihn bis zu einer Temperatur von bis zu Minus 22 Grad haltbar machen. Als Cloudpunkt wird die Temperatur bezeichnet in der die Paraffinausscheidung beginnt.
Paraffinausscheidung das Ende für jeden Motor
Die Temperatur liegt bei ungefähr minus 2 Grad wenn der Cloudpunkt erreicht ist und der Trübungsprozess des Kraftstoffes einsetzt. Um
im Winter die Gefahr einer Paraffinausscheidung zu vermeiden muss dem Kraftstoff eine größere Menge Kerosin zugefügt werden. Dadurch entsteht der sogenannte Winterkraftstoff. Das Kerosin verhindert eine
Paraffinausscheidung weil sie den Anteil an Öl auch bei starken Minus Temperaturen flüssig hält. Dadurch können sich keine Klümpchen im Kraftstoff bilden.