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Was ist Oktanzahl?

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Eine Oktanzahl bestimmt ein Maß für die Klopffestigkeit eines Ottokraftstoffes. Der Zahlenwert der Oktanzahl bis 100 gibt an, wie viel Prozent Volumenanteil sich in einer Mischung n-Heptan befinden muss, damit dieser die gleiche Klopffestigkeit aufweist wie der zu prüfende Kraftstoff.

Aber auch andere Stoffe wie beispielsweise Aromate, Erdgas oder Flüssiggas haben eine Oktanzahl, die größer als 100 ist. Wenn eine Oktanzahl größer als 100 ist, muss diese extrapoliert werden. Das sogenannte Isooktan ist relativ klopffest. Bei dem Ottomotor soll das Benzin-Luft-Gemisch durch einen Zündfunken gezündet werden und mit definierter Flammfront abbrennen.

Oktanzahl ist maßgebend für Benzinmischung


Die Oktanzahl wurde erhöht mit der Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren. Ab dem Jahr 1924 wurde den Ottokraftstoffen Tetraethylblei zugesetzt, um eine Erhöhung der Oktanzahl zu erreichen. Das Blei dient dazu, eine unkontrollierte Selbstzündung des Kraftstoff-Luftgemischs zu verhindern.

Aber mit der Einführung der Abgas-Katalysatoren begann dann die Abkehr von dieser Variante, da die Bleizusätze sich als schädlich für die Katalysatoren erwiesen. Letztendlich wurde verbleites Benzin generell verboten, da Blei bei Dauereinwirkung stark toxische Wirkung hat.


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