Was ist Ölreserven?
Die Schätzung der Reserven eines Ölfeldes findet zum Zeitpunkt seiner Entdeckung durch den Geologen und Ingenieur statt. Auf diesen „Anfangsreserven“ basieren der Verkaufspreis der Lagerstätte, die Investitionen zu ihrer Erschließung und der Wert eines fördernden Unternehmens. Diese erste Schätzung ist sehr unsicher, denn verschiedene Bewertungen können trotz gleicher Datenbasis voneinander abweichende Ölreserven errechnen – und dies nicht so sehr aufgrund fehlender Technik, sondern vielmehr wegen der finanziellen Summen, die dabei im Spiel sind.
So schätzte 1988 das US-amerikanische Ölunternehmen Triton (heute Amerada Hess) das Potenzial des neuentdeckten kolumbianischen Ölfeldes Cuisana auf drei Milliarden Barrel. Die Nachricht von dieser relativ großen Menge an neugefundenem Öl ließ den Aktienkurs steigen. Nachdem BP mit der Ausbeutung begonnen hatte, versprach eine erneute Prüfung allerdings nur noch 1,5 Mrd. Barrel. Fachmänner von der ASPO schätzen die Reserven heute nur noch auf lediglich 800 Mio. Barrel.
Nachdem ein Ölfeld einmal entdeckt wurde, ergeben sich je nach Extrapolation verschiedene Werte für die noch zu entdeckenden Ölreserven: Der erste Wert heißt nachgewiesene Reserven oder F95. Er beschreibt die Menge an Erdöl, die mit heutigen Mitteln mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % gefördert werden kann. Die Definition von nachgewiesenen Reserven schwankt von Staat zu Staat erheblich. So ist es in den Vereinigten Staaten üblich, nur solche Reserven als nachgewiesen auszuzeichnen, die mit den fördernden Bohrlöchern in Kontakt stehen. Dies ist also eine vorsichtige Schätzung, die es allerdings erlaubt, die Reserven zu steigern, indem man eine seit Jahrzehnten bekannte Quelle einfach anzapft.
So schätzte 1988 das US-amerikanische Ölunternehmen Triton (heute Amerada Hess) das Potenzial des neuentdeckten kolumbianischen Ölfeldes Cuisana auf drei Milliarden Barrel. Die Nachricht von dieser relativ großen Menge an neugefundenem Öl ließ den Aktienkurs steigen. Nachdem BP mit der Ausbeutung begonnen hatte, versprach eine erneute Prüfung allerdings nur noch 1,5 Mrd. Barrel. Fachmänner von der ASPO schätzen die Reserven heute nur noch auf lediglich 800 Mio. Barrel.
Nachdem ein Ölfeld einmal entdeckt wurde, ergeben sich je nach Extrapolation verschiedene Werte für die noch zu entdeckenden Ölreserven: Der erste Wert heißt nachgewiesene Reserven oder F95. Er beschreibt die Menge an Erdöl, die mit heutigen Mitteln mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % gefördert werden kann. Die Definition von nachgewiesenen Reserven schwankt von Staat zu Staat erheblich. So ist es in den Vereinigten Staaten üblich, nur solche Reserven als nachgewiesen auszuzeichnen, die mit den fördernden Bohrlöchern in Kontakt stehen. Dies ist also eine vorsichtige Schätzung, die es allerdings erlaubt, die Reserven zu steigern, indem man eine seit Jahrzehnten bekannte Quelle einfach anzapft.