Was ist Kreide?
Der Name Kreide bzw. Kreidezeit, wie sie oftmals in der Literatur genannt wird, stammt von dem belgischen Geologen Jean Baptiste Julien d’Omalius d’Halloy. Dieser hatte 1822 Fossilien gefunden, welche von Krebstieren, Korallen, Muscheln und Schnecken sowie diversen Einzellern stammten und stark Calciumcarbonat-haltig waren. Neben Kalkstein und Marmor ist Kreide eine der Gesteinsformen von Calciumcarbonat.
Kreide – die Zeit der Dinosaurier
Die Kreide wird in zwei Serien mit 12 Stufen unterteilt. Die Serie Oberkreide enthält die Stufen: Maastrichtium, Campanium, Santonium, Coniacium, Turonium und Cenomanium. Die Serie Unterkreide enthält die Stufen: Albium, Aptium, Barremium, Hauterivium, Valanginium und Berriasium.Das Klima in der Kreide war warm und gemäßigt. Die Pole waren eisfrei und es herrschte dadurch ein relativ hoher Meeresspiegel. Die Kreide zeichnete sich durch eine große Arten- und Pflanzenvielfalt aus.