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Was ist Horizontalbohrung?

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Bei der sogenannten Horizontalbohrung handelt es sich um ein Verfahren mit dem Rohr- oder Kabelstränge unter der Erde verlegt werden können, ohne Gräben bauen zu müssen. Die Horizontalbohrung ist der sogenannte grabenlose Rohrleitungsbau.
Denn durch zielgesteuertes Bohren ist es möglich, Gebäude, Verkehrs- und Wasserwege zu unterfahren und Versorgungsleitungen zu verlegen. Um Setzungen in den Bereichen über der Bohrstrecke zu vermeiden, können selbsterhärtende Bohrspülungen eingesetzt werden.

Die steuerbare Horizontalbohrtechnik kommt dort zum Einsatz, wo Bauwerke, Gebäude, Gewässer spezielle Geländeoberfläche unterquert werden sollen und die Erdarbeiten somit auf ein absolutes Minimum beschränkt werden müssen.
Da mit Hilfe der Horizontalbohrung die Beschädigungen im Gelände, an den jeweiligen Objekten oder an Straßen äußerst gering sind, entfallen Wiederherstellungsarbeiten, erneute Oberflächenbefestigungen und Reparaturen an Grünflächen und Bauwerken fast ausnahmslos.

Was passiert bei der Horizontalborhung?

Mit der steuerbaren Horizontalbohrung erfolgt somit eine kosten- und umweltorientierte Leitungsverlegung. Auch beim sogenannten Mikrotunnelbau benutzt man das Horizontalbohrverfahren. Die Horizontalbohrungen werden von einem Zentralschacht ausgehend sternförmig niedergebracht. Im Anschluss werden Brunnenfilter mit geklebtem Kiesmantel in das gesicherte Bohrloch eingebaut. Die sogenannten Horizontalfilterbrunnen dienen zur Gewinnung von Uferfiltrat oder Grundwasser aus flachgründigen Grundwasserleitern.

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