Was ist Heizölkennzeichnung?
Die Mitteldestillate ähneln sich in ihrer Zusammensetzung. Leichtes Heizöl ist aber mit wesentlich niedrigeren Mineralölsteuern belastet als Dieselkraftstoff. Um Missbrauch – also der Nutzung von Heizöl als Dieselkraftstoff – vorzubeugen, wird leichtes Heizöl durch Beimischung von Farbstoff sowie einen
Indikator kenntlich gemacht, die sogenannte Heizölkennzeichnung. Der Bundesrepublik Deutschland entstanden durch diese Verdieselung von Heizöl erheblich Steuerausfälle.
Die
Heizölkennzeichnung wird in praktisch allen europäischen Ländern durchgeführt, um einen missbräuchliche Nutzung des steuerlich begünstigten Heizöls – als Dieselkraftstoff – zu erschweren. Da Heizöl und Dieselkraftstoff in ihrer chemischen Zusammensetzung kaum zu unterscheiden sind, wird das Heizöl durch eine Farbzusatz und den chemischen Indikator Furfurol gekennzeichnet, um durch Kontrollen bei Dieselfahrzeugen sicher nachweisen zu können, ob Dieselkraftstoff oder verbotenerweise Heizöl als Kraftstoff verwendet wurde. Die Kontrollen sind streng und die Strafen können sehr hoch sein.
Heizöle mit Heizölkennzeichnung
In der Regel wird
als zur Heizölkennzeichnung das Lösungsmittel also ein chemischer Indikator Namens Furfurol genommen. Furfurol ist ein Lösungsmittel, das bestimmte Produkte voneinander, also selektiv trennt. Seit 1976 wird Furfurol zusammen mit einem zollamtlich vorgeschriebenen roten Farbstoff dem leichten Heizöl als Kennzeichnungsmittel seit zugegeben.