Was ist Heizkraftwerk?
Unter dem Begriff
Heizkraftwerk wird eine industrielle Anlage zur Erzeugung von Elektrizität und Wärme mit Hilfe eines Kuppelprozesses – der sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung – verstanden. Es ist nötig ein Heizkraftwerk in ein Fernwärmenetz einzuspeisen, daher liegen sie auch in der Nähe von städtischen Verdichtungsräumen oder Industrieanlagen mit hohem Wärmebedarf.
Bei einem Heizkraftwerk wird die Primärenergie mit Hilfe eines geschlossenen Wasser-Dampf-Kreislaufes in Elektrizität transformiert. Dem Wasser wird dan mittels Verbrennung von fossilen oder biogenen Brennstoffen Wärme zugeführt, und es wird im Kessel verdampft und im Überhitzer auf eine möglichst hohe Temperatur überhitzt.
Wozu wird ein Heizkraftwerk benötigt?
Der Frischdampf, der dabei entsteht, wird dann in einer Dampfturbine entspannt und treibt dabei den Generator an. In einem sogenannten Kondensator erfolgt dann die Verflüssigung des Dampfes. Der kondensierte Wasserdampf wird dem Kondensatbehälter zugeführt und mit Hilfe von Kondensatpumpen dem Speisewasserbehälter zugeleitet.
Dort mischen sich dann Kondensat und aufbereitetes Zusatzwasser aus dem Deionatbehälter. In dem Speisewasser wird das Wasser aufgeheizt und über den Entgaserdom thermisch entgast. Der Behälter bildet die Vorlage für die Speisewasserpumpen, welche das Wasser dem Kessel zuführen.