Was ist Geophon?
Ein
Geophon ist ein elektro-mechanischer Wandler, der Bodenschwingungen in analoge Spannungssignale transformieren. Ein Geophon wird im Bergbau zur Lagerstättensuche, zum Aufspüren von Bruchstellen in Wasserdruckleitungen, sowie in der Bautechnik zur Baugrunduntersuchung genutzt.
Im Wesentlichen bestehen Geophone aus einer Spule und einem Permanentmagneten, die durch eine Feder gekoppelt sind. Eine Bodenbewegung führt dann zu einer Relativbewegung zwischen Spule und Magnet. Proportional zur Geschwindigkeit dieser Relativbewegung wird in der Spule eine Spannung induziert.
Ein
Geophon erinnert in seinem Aufbau an den Seismographen. Sie werden zur Registrierung der refraktierten bzw. reflektierten Wellen in der Seismik genutzt.
Geophon – Warum wird es verwendet?
Geophone haben sogenannte Empfindlichkeit und können auch sehr rauscharm sein. Es gibt auch Geophone, das drei aufeinander senkreckt stehende Komponenten der seismischen Bodenbewegung registriert. Es besteht aus einem Vertikalgeophon und zwei Horizontalgeophonen, die in einem Gehäuse montiert sind. Mit einer Dreikomponenten-Geophon-Registrierung kann das vollständige elastische Wellenfeld untersucht werden. Die Einfallsrichtung der Wellen und auch die Bodenbewegung im sogenannten dreidimensionalen Raum sind dann bestimmbar.