Was ist Gasometer?
Im sogenannten Niederdruckbereich von 10 bis 50 mbar Überdruck werden volumenveränderliche, gasdichte Behälter verwendet, welche eben umgangssprachlich Gasometer genannt werden. Dazu gehören die folgenden Varianten: Scheibengasbehälter, Glockengasbehälter oder Teleskopgasbehälter, Spiralgasbehälter und Stülpmantelgasbehälter.
Was wird unter einem sogenannten Gasometer verstanden?
Diese Gasometer werden zum Abfangen von Erzeugungsspitzen in Gasnetzen verwendet, wenn das Gasangebot und der Gasverbrauch zeitlich variieren. Besonders bekannt sind die Niederdruckgasbehälter in Stahlwerken, um Gichtgas zu speichern.In den damaligen Gaswerken gehörten Gasbehälter mit zur Ausstattung, um über den Tag verteilt bei geringer Abnahme Gas zu speichern und bei Abnahmespitzen wieder Gas ins Netz abgeben zu können. Zum Teil werden Niederdruckgasbehälter auch weiterhin in Niederdruckgasnetzen betrieben, z.B. in Hamm oder Dortmund. In der Regel erfordert der Betrieb moderner Gasmotoren einen Gasdruck im Mitteldruckbereich von 50 bis 1000 mbar.