Wir funktioniert das Gasliftverfahren und was ist dabei zu beachten? Bei dem Gasliftverfahren handelt es sich um ein spezielles Förderverfahren. Das Gasliftverfahren wird angewendet, wenn der Lagerstättendruck gering ist oder im Laufe der Förderung nachgelassen hat. Hierbei wird Erdgas – manchmal auch Wasser – zurück in die Lagerstätte gepumpt, das dann das Rohöl nach oben drückt.
Das sogenannte Gasliftverfahren ist eine relativ neue Technik, Ölfelder noch stärker als zuvor auszubeuten. Denn hierbei wird Gas mit hohem Druck von der Erdoberfläche in den Spalt zwischen Bohrloch und Förderrohr gepresst und dann unten durch Ventile in das Förderrohr geleitet, dann entstehen darin Druckverhältnisse wie in einer eben geöffneten Flasche mit Cola. Das Öl-Gas-Gemisch steigt also bei diesem Gasliftverfahren wie von alleine an die Oberfläche.
Gasliftverfahren – Wann wird das Gasliftverfahren angewandt?
Das sogenannte Gasliftverfahren wird also kurz gesagt so durchgeführt, dass ein verdichtetes Gas in den Förderstrang eingepresst wird. Das aufwärts steigende Gas vermindert das Gewicht der Flüssigkeitssäule, und die Sonde kann auch weiterhin eruptiv fördern.