Was ist Eruptiv-Förderung?
Die
Eruptiv-Förderung ist eine von zwei Arten der Primärförderung. Weiterhin gibt es noch – Sie werden es nicht glauben – die Sekundär- und die Terziärförderung. Beim Primärverfahren liegt die Ausbeute des Lagestätteninhaltes im Durchschnitt etwa bei 25 Prozent.
Wie funktioniert Eruptiv-Förderung?
In der Ölfalle ist das Erdöl einem hohen Druck ausgesetzt. Dieser wird auch als Lagerstättendruck bezeichnet. Das freiwerdende Gas löst sich aufgrund des sehr hohen Druck, der bis zu 400 bar betragen kann und einer maximalen Temperatur von bis zum 100 ° Celsius vom Öl. Zusammen mit dem natürlich vorkommenden Lagerstättendruck treibt das Gas nun das Erdöl ins Bohrloch. Bei der
Eruptiv-Förderung wird nun der natürliche Lagerdruck genutzt, um das Erdöl an die Erdoberfläche zu schaffen. Der Druck ist dabei groß genug. Allerdings schwächt er sich während der Förderung nach oben immer mehr ab. Dieses Defizit muss dann mit anderen Hilfsmitteln ausgeglichen werden.