Was ist Bohrlochmessungen?
Als Bohrlochmessungen bezeichnet man jegliche Messung zur Ortung von Ölvorkommen. Bevor es zu einer Förderung kommt, werden in der Regel zunächst einmal
Bohrlochmessungen durchgeführt, hierbei werden auch Messungen der physikalischen Gesteinseigenschaften durchgeführt. Bohrlochmessungen sollen zunächst einmal abklären, ob an besagter Stelle überhaupt mit Öl oder Gas zu rechnen ist. Diese Messungen sind in vielen Fällen Grundvoraussetzung für den weiteren Vorgang, bzw. dienen sie zur Planung des weiteren Projektablaufs. Bohrlochmessungen werden mittels spezieller Messgeräte durchgeführt. Die Messgeräte werden hierbei in das Bohrloch hinunter gelassen, beim herausziehen der Messgeräte können dann unterschiedliche physikalische, oder auch chemische Parameter gemessen und aufgezeichnet werden. Bohrlochmessungen, die heutzutage durchgeführt werden können, haben sich erst im Laufe der letzen Jahrzehnte entwickelt, heute kann man so ziemlich alles in einem Bohrloch messen: Dichte, Radioaktivität, akustische Eigenschaften der Formation, elektrischen Widerstand, Porosität.
Bohrlochmessungen können während der Bohrung stattfinden
Neben der klassischen
Methode Bohrlochmessungen durchzuführen, ist es in den letzten Jahren auch möglich geworden, dass Bohrlochmessungen während eines Bohrvorgangsstatt finden können. Der Vorteil solcher Bohrlochmessungen ist, dass die Messungen hierbei in natürlicher Umgebung durchgeführt werden können, anders als dies bei
Bohrlochmessungen am Kern möglich ist.