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kostenlose Gaswechsel HotlineNicht jeder Gebrauchtwagen gastauglich
Nachricht vom 3.10.2009AnzeigeEin Neuwagen ist trotz Abwrackprämie immer noch teuer, und so entscheiden sich viele Autokäufer für einen günstigeren Gebrauchtwagen. Wer allerdings eine Autogasumrüstung plant muss aufpassen, denn nicht jeder Benziner kommt dafür in Frage. Autogas - auch Liquified Petroleum Gas (LPG) genannt, ist an der Tankstelle deutlich günstiger als andere Kraftstoffe.
Umrüstung spart Energiekosten, hängt aber von Typ und Zustand des Automotors ab
Nach Angaben des Deutschen Verbandes Flüssiggas (DVFG) in Berlin kostet Autogas pro Liter derzeit durchschnittlich etwa 60 Cent, was vor allem dem vergünstigten Mineralölsteuersatz zu verdanken ist, der noch bis Ende 2018 gilt. Derzeit sind dem DVFG zufolge rund 350 000 Autogasfahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs, und bis 2015 werden es voraussichtlich 1,5 Millionen Wagen sein, unter denen sich auch viele umgerüstete Gebrauchtfahrzeuge befinden dürften.
Laut einer Umfrage des ADAC München unter 5000 Autogasnutzern vor zwei Jahren, wurden 21 Prozent der Autos erst im Alter von fünf bis sieben Jahren umgerüstet. Weitere 14 Prozent der Fahrzeuge waren zwischen acht und zehn Jahren alt und acht Prozent elf bis 14 Jahre. Die Umrüstung hat die Fahrer zwischen 1800 und 3500 Euro gekostet, die sie aber nach zwei Jahren wieder rein hatten. Einige Autobauer, wie z.B. Mercedes, lehnen eine Gasumrüstung ihrer Fahrzeuge jedoch komplett ab, weil sie mögliche Probleme an den Motorventilen befürchten.
Wenn Autogas verbrennt entstehen höhere Temperaturen, so Volker Schittenhelm vom Verband der Motoreninstandsetzungsbetriebe (VMI) in Ratingen. Das könnte die Schmierung und Kühlung im Motor beeinträchtigen. Die Folge kann laut Schittenhelm ein erhöhter Verschleiß an den Ventilen, den Ventilsitzringen oder am gesamten Zylinderkopf sein - was dann wiederum mit Kompressionsverlusten einhergehen kann. Ein seriöser Umrüster kann interessierte Autofahrer beraten, welche Motoren für den Wechsel zum Gas geeignet sind, erklärt Andrea Gärtner vom ADAC-Technikzentrum in Landsberg (Bayern). Die Betriebe erhalten die Informationen von den Autoherstellern. Wer sich einen Gebrauchten kaufen und ihn auf Gas umrüsten will, sollte sich vorher beraten lassen.
Vom Prinzip her kann jeder Benzinmotor auf Gas umgestellt werden, was aber schnell teuer wird, wenn man neue Ventilsitzringe oder Ventile einbauen muss. Darüber hinaus hängt es vom Hersteller der Gasanlagen ab, ob ein Motor umgerüstet werden kann oder nicht. Jeder Hersteller will die zusätzliche Belastung für den Motor anders kompensieren, und so bieten einige Unternehmen neben Ventilen auch Zusatzöle an, die mit dem Gas eingespritzt werden und eine bessere Schmierung gewährleisten sollen.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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