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Gazprom: Europa ist größter Kunde

Nachricht vom 20.9.2009Anzeige
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Die russischen Energiekonzern Gazprom und Rosneft sehen Europa weiterhin als größten Abnehmer für russisches Gas und Öl. Rosneft sieht bis 2030 sogar einen Ausbau der Lieferungen nach Europa vor. Gazprom-Chef Alexej Miller sieht keine Konkurrenz zwischen den Absatzmärkten Europas und Asiens.




Eine Frage der technischen Umsetzung

 
Russlands Premierminister Wladimir Putin hatte vor wenigen Tagen angekündigt, das östliche und westliche Pipelinenetz verbinden zu wollen, damit Russland sowohl Gas als auch Öl in beide Richtungen verkaufen könne. Erneut angesprochene Ängste, Russland würde seine Ressourcen künftig vor allem auf den asiatischen Märkten zur Verfügung stellen wurden damit ausgeräumt.
 
Gazprom-Chef Miller betonte: „Europa wird der Markt Nummer eins bleiben“. Im gleichen Atemzug wurde versichert, dass Gazprom gegenüber westlichen Verbrauchern jegliche Verpflichtungen einhalten werde.
 
Bezüglich der Verbindung der Pipelinenetze äußerten sich die Unternehmen eher zu Problemen der technischen Umsetzung. „Angesichts der Größe des Landes ist es faktisch unmöglich, die Rohstoffe aus Westsibirien in den Fernen Osten zu transportieren“, betonte der Chef des größten russischen Ölkonzerns Rosneft, Sergej Bogdantschikow.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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