Gasspeicher als Retter der Energiewende

21.3.2012 | Redaktion: Patricia vom Merk
Die CDU/CSU diskutierte am 19. März zur zweiten Sitzung der Initiative Speichertechnologien über eine neue Möglichkeit, die sich „Power-to-Gas“ nennt. Strom aus erneuerbaren Energien wird hierbei genutzt um einen chemischen Prozess zur Produktion von Gas genutzt wird, das in das Erdgasnetz eingespeist und dort gespeichert werden kann. Da die Energie ursprünglich aus Windkraft gewonnen werden soll, machte sich das Endprodukt bereits als „Windgas“ einen Namen. Die Pressemitteilung der Bundesfraktion erklärt dies genauer.
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Gasspeicher als Retter der Energiewende

Gasspeicher als Retter der Energiewende

Von Entwicklung und Integration


„Mit Hilfe von Power-to-Gas kann Strom aus erneuerbaren Energien in Wasserstoff oder synthetisches Erdgas umgewandelt und im Erdgasnetz gespeichert werden oder in der Mobilität zum Einsatz kommen. Somit ist Power-to-Gas eine äußerst vielversprechende Speichertechnologie“, ist in der Stellungnahme der Bundestagsfraktion zu lesen.

Und weiter: „Mit zunehmendem Anteil der erneuerbaren Energien ist es notwendig, dass Speichertechnologien zur besseren Integration der erneuerbaren Energien entwickelt und in den Energiemarkt integriert werden.“

Speicher allein genügen nicht


Bis zum Jahr 2030 müssten die Speicherkapazitäten von derzeit 0,4 TW/h auf einen zweistelligen TW/h-Bereich ansteigen, weshalb die CDU/CSU-Bundestagsfraktion jetzt schon über die Fördermöglichkeiten der Technologie diskutiert.

Die Pressemitteilung endet mit den Sätzen: „Für eine erfolgreiche Integration der erneuerbaren Energien sind jedoch nicht nur Speicher, sondern auch leistungsfähige Stromnetze und das Lastmanagement entscheidend. Mit den im Sommer verabschiedeten Energiegesetzen wurden diese Bereiche bereits adressiert. Weitere Anpassungen des Rechtsrahmens müssen folgen.“

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