Gasförderung darf Gewässer nicht gefährden

14.2.2012 | Redaktion:
„Die Förderung von Schiefer- und Kohleflözgas muss auf Umweltverträglichkeit genauestens geprüft werden“, heißt es in einer heutigen Pressemitteilung vom Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU), „Daher ist es zwingend geboten, den bestehenden Rechtsrahmen schnellstmöglich anzupassen“, fordert VKU-Vizepräsident Dr. Michael Beckereit, der zeitgleich Geschäftsführer von Hamburg Wasser ist.
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Gasförderung darf Gewässer nicht gefährden

Gasförderung darf Gewässer nicht gefährden

Wasserbehörden bei Genehmigungsverfahren beteiligen


Das Thema der Gefahr unkonventioneller Erdgasförderung wurde anlässlich der jüngsten Beratungen zur Thematik im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie des Deutschen Bundestages diskutiert. Aus Sicht des VKU ist eine Auswertung der Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig, jedoch nur der erste von mehreren Schritten.

Denn Überprüfungen sind auch bei den nachfolgenden genehmigungsverfahren des Berggesetzes hinsichtlich Umweltauswirkungen einer flächendeckenden Erschließung unkonventioneller Gasvorkommen notwendig – hier steht zur Debatte, ob die Verfahren ausreichen.

„Dreh- und Angelpunkt ist das Bundesberggesetz. Hier sehen wir in Bezug auf die unkonventionelle Erdgasförderung Lücken, die im Hinblick auf den Schutz unserer Trinkwasserressourcen geschlossen werden müssen.“ Aus diesem Grund erarbeitete der VKU konkrete Regelungsvorschläge, die vor allem die Beteiligung der zuständigen Wasserbehörden und Kommunen verbessern.


Im Zweifel für den Trinkwasserschutz


Deutschland besitzt bei Schiefer- und Kohleflözgasvorkommen, anders als bei konventionellen Gasprojekten, keine Erfahrungen. „Bei Genehmigungsfeldern in der Größe von einer halben Million Fußballfelder und größer muss zwingend geprüft werden, mit welchen Umweltfolgen bei einer flächendeckende Erschließung zu rechnen ist. Es kann nicht sein, dass wie in den USA Bohrturm neben Bohrturm errichtet wird“, meint Beckereit.

„Unsere Forderungen sehen wir durch die Anfang des Jahres veröffentlichte Stellungnahme des Umweltbundesamtes zur Schiefergasförderung bestätigt. Gleichzeitig sehen wir, dass es offenkundig Alternativen gibt“, betont Beckereit.

Doch trotzdem „muss eines immer klar bleiben: Der Schutz unserer Trinkwasserressourcen darf keine Kompromisse kennen. In wassersensiblen Gebieten müssen Bohrungen untersagt werden. Für alle anderen Gebiete muss gelten: Im Zweifel für den Schutz der Trinkwasserressourcen“, so sein Abschluss.

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