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Gaspreiserhöhung der Gasag ab Februar 2012?

Nachricht vom 4.12.2011Anzeige
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Den Berliner Gaskunden des Versorgers Gasag könnten ab Februar des kommenden Jahres höhere Gaspreise drohen. Wie die ‚Morgenpost‘ veröffentlicht, werde in der zweiten Dezemberwoche verkündet, dass der Gasversorger Gasag Preiserhöhungen plant. Allerdings sind die Erhöhungen noch nicht beschlossen. In der zweiten Dezemberwoche ist eine Aufsichtsratssitzung angesetzt, in welcher das Thema zur Sprache gebracht werden soll.




Gaspreiserhöhung der Gasag ab Februar 2012?

Gaspreiserhöhung der Gasag ab Februar 2012?

Gasag braucht dringend Geld



Ausgehend von den finanziellen Problemen der Gasag und der für die kommende Woche angesetzten Aufsichtsratssitzung könnten den Berliner Gaskunden der Gasag ab Februar 2012 steigende Gaskosten bevorstehen. Denn der Versorger benötigt neue Gelder, da sich neue Geschäftsfelder einerseits nicht so gut entwickeln, wie angedacht und weil andererseits für das kommende Jahr Investitionen in Höhe von rund 200 Millionen Euro anstehen. Außerdem endet im Jahr 2013 die Betriebserlaubnis für das Berliner Gasnetz, welche aktuell die Gasag innehat. Wird die Konzession dann nicht verlängert, wäre die Gasag gezwungen, das Gasnetz zu verkaufen. Aktuell stellt das Berliner Gasnetz den Kernbereich des Unternehmens dar.


Unabhängigkeit von Gasverkäufen erreichen



Bereits seit einiger Zeit versucht das Unternehmen, sich unabhängiger von den Gasverkäufen zu machen. Zu diesem Zweck wurde beispielsweise eine Biogasanlage in Schwedt eröffnet und laufen Bemühungen, Gewerbe-Gaskunden zu gewinnen. Außerdem hält die Gasag Anteile an den Stadtwerken Forst und EMB, einem Potsdamer Versorger. Zukünftig will die Gasag die Berliner auch mit Strom versorgen. Bis 2015 sollen bereits rund 100.000 Haushalte in Berlin Gasag-Strom beziehen. Weitere Schritte, wie die Errichtung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sind in der Planung. Probleme bereiten dem Unternehmen auch die hohen Gaspreise, die durch langfristige Gaslieferverträge mit Russland und Norwegen zustande kommen.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk

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