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Bayrischer Einfluss auf Nabucco-Gas

Nachricht vom 30.9.2011Anzeige
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Nach der RWE will sich Bayerngas nun als zweites deutsches Unternehmen an der Pipeline namens Nabucco beteiligen. Die Deutschen hätten dann mehr Mitspracherecht, wie die „Welt“ berichtet. Die Nabucco-Pipeline soll ab 2017 Erdgas aus der kaspischen Region unter Umgehung Russlands nach Südost- und Westeuropa leiten.




Bayrischer Einfluss auf Nabucco-Gas

Bayrischer Einfluss auf Nabucco-Gas

Mehr Einfluss für Deutschland?


Bislang wird das Nabucco-Projekt durch Deutschland, Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und der Türkei unterstützt. Im Februar 2009 stieß der deutsche Energiekonzern RWE AG als sechster Anteilseigner zu der Gruppe. Bislang jält jedes Unternehmen 16,67 Prozent am Gesamtprojekt, welches eine Länge von 3900 Kilometern und eine Kapazität von 31 Milliarden Kubikmetern pro Jahr haben wird. Allein Deutschland könnte sich mit der Erdgas-Menge 16 Jahre lang vollständig versorgen. Bislang liegen die geschätzten Investitionskosten bei knapp acht Milliarden Euro. Es ist noch nicht klar, ob Bayerngas sich in gleicher Höhe wie die anderen Konsortialpartner beteiligen wird, jedoch wächst mit ihm der deutsche Einfluss innerhalb des internationalen Konsortiums, zumindest wenn sich der deutsche Anteil durch den Beitritt von Bayerngas verdoppeln würde.

 

Antwort auf BP-Vorschlag?


Als einer der wichtigsten Gasförderer im Kaspischen Meer hat BP die Entscheidung getroffen, welche Pipeline in welcher Größenordnung zum Abtransport des dortigen Gases gebaut werden darf. Wenn sich sein Vorschlag durchsetzt, so wäre die Versorgung von Deutschland und Westeuropa höchstens noch indirekt gesichert. Nun gibt es Spekulationen, dass Bayerngas mit seiner überraschenden Beteiligung diesen BP-Vorschlag kontern will.  Die könnte allerdings nur dann gut gehen, wenn die anderen Nabucco-Teilnehmer-Länder Österriech, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und die Türkei nicht auf gleiche nationale Anteilsgrößen bestehen. In diesem Fall müssten RWE und Bayerngas sich die 16,67 Prozent teilen.








Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom

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