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Gas dient als Brückentechnologie

Nachricht vom 2.5.2011Anzeige
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Berlin – Die Union sprach sich jahrelang für die Kernenergie aus; jetzt kann der Ausstieg nicht schnell genug gehen. Doch um das in die Tat umzusetzen, werden Brückentechnologien benötigt. Die CSU plant, ein eigenes Energiekonzept zu entwickeln und Gas als diese Brückentechnologie zu nutzen. Nach Angaben von n-tv arbeitet die CSU bereits an einem Plan, wie Atomstrom bis zum Jahr 2021 durch erneuerbare Energien und Gaskraftwerke ersetzt werden können.




Gas dient als Brückentechnologie

Gas dient als Brückentechnologie

Atomausstieg ist in den nächsten 10 Jahren realisierbar



Generalsekretär Alexander Dobrindt verkündete, dass der Atomausstieg in den nächsten 10 Jahren durchaus realisierbar ist, wenn die Blockkaden überwunden werden, die beim Ausbau der erneuerbaren Energien vorhanden sind. Zudem ließ er noch verlauten, dass Gas die neue Brückentechnologie sein wird. In dem Plan, den die CSU ausarbeiten will, wird beschrieben wie der Umstieg durchgeführt werden soll.


Neue Gaswerke sind bereits in Bau



Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), ist der Meinung, dass man es durchaus verantworten kann, das letzte Atomkraftwerk im Jahr 2017 vom Netz zu nehmen. Zudem teilte er mit, dass es erhebliche Überkapazitäten in der Produktion von Strom gibt. Außerdem sind neue Gas- und Kohlekraftwerke bereits in Bau.






Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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Ben( vom 02.05.2011 )

Die CSU arbeitet nicht an einem Energiekonzept, sondern gemäß CSU-Grundsatz-Programm \"Heuchelei, Lüge und Täuschung\" nur am Vortäuschen eines Energiekonzeptes. Schon vor einem Jahr sprach die CSU von einem Energiekonzept zur AKW-Laufzeitverlängerung und wurde dabei u. a. so abgeschossen:

http://bayernspd.de/news/kohnen-csu-energiekonzept-ist-ein-rueckschritt-ins-energiepolitische-mittelalter/

Das von der CSU nun hochgepriesene Energiekonzept mit der Brückentechnologie \"Gas\" kann nur eine weitere aufgeblasene Mogelpackung sein. Jedenfalls schrieb der CSU-Fraktionsvorsitzende bzw. Totalversager in Nadelstreifen und Volksschädling Georg Schmid am 26.07.2010 in einer Antwort, in der er sich für eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke einsetzte, folgendes:

\"Blieben Kohle und Gas, um die Lücke zu schließen. Der Ersatz durch Kohlekraftwerke ohne eine mögliche Abscheidung von CO2 würde jedoch die CO2-Bilanz Bayerns dramatisch verschlechtern. Der Ersatz durch Gaskraftwerke würde hohe Preisrisiken und eine hohe Abhängigkeit von wenigen Gaslieferländern bedeuten.\"

abgeordnetenwatch.de/georg_schmid-512-11301.html#questions

Würde Rot/Grün nun auf Gas als Brückentechnologie setzen, würden die CSUler ganz sicher laut schreien \"Die wollen die Wirtschaft zugrunde richten, den Strompreis erhöhen und DE von wenigen Gaslieferländern abhängig machen\".

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